Dass es bei ebay immer wieder durchgeknallte Versteigerungen gibt, wissen wir spätestens, seitdem jemand seine handsignierte Luftgitarre versteigerte und dafür auch noch eine Menge Schotter kassiert hat.
Nun kam ein deutscher Blogger auf die Idee, einen echten Designklassiker …ähähm, …ähähm zu versteigern. Freundin Mirella faltete in der Mittagspause aus einem alten Kassenbon den berühmten “Panton Chair”. Das Gebot steht noch bei 4,50 Euro, aber es darf noch vier Tage lang geboten werden.
Wer möchte nicht gern eine moderne und durchgestylte Wohnungseinrichtung haben? Nur doof, wenn das Haustier sich nicht richtig ins Design einfügen möchte.
Die Autoren des Wohnblogs “Desire to inspire” haben sich auf witzige Art und Weise dieses Themas angenommen und Userfotos veröffentlicht, die viele lustige Bilder von ihren pelzigen Freunden auf deren Möbeln zeigen.
Sie sind abenteuerlustig, wollen auswandern und eine neue Existenz gründen? Dann werden Sie doch einer der ersten Pioniere, die auf dem Planeten Mars leben.
Und falls Sie jetzt denken, dies wäre bloß Science Fiction, dann haben Sie falsch gedacht, denn dieses Projekt soll tatsächlich in nächster Zukunft realisiert werden. Schon in sechs Jahren, also 2016, soll die erste dauerhafte Kolonie auf unserem roten Nachbarplaneten gegründet werden.
Zu diesem Zweck haben die beiden Weltkonzerne Google und Virgin ein Joint Venture Namens “Virgle” ins Leben gerufen. Auf der Virgle-Website können Sie sich heute schon als Pionier anmelden oder sich für Mission Control bewerben.
Im Jahr 2016 geht es los. Die ersten Kolonisten werden sich auf den fünf Monate langen Flug machen und sich auf dem Areal des Lunae Planum häuslich niederlassen.
Nur 100 Jahre später soll das Terraforming bereits zu 89 Prozent abgeschlossen sein und Virgle City langsam zu einer prächtigen Stadt heranwachsen. Die Population von ca. 100.000 Bewohnern dürfte in der ersten Dekade erreicht worden sein. Ebenso gibt es dann die ersten auf dem Mars geborenen Menschen, die sich offiziell Marsmenschen nennen dürfen.
Okay, das folgende abstrakte Filmprojekt hat nicht wirklich etwas mit dem Thema Wohnen zu tun. Dafür ist es besonders schön. Und mit etwas Fantasie lassen sich plötzlich doch ein paar Möbelstücke entdecken. War das nicht eben gerade ein Sitzsack? Oder könnte das Gebilde dort nicht eine Leuchte von Aqua Creations sein?
Dieses Video ist grafisches Design par excellence.
Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich inspirieren.
1972 veröffentlichte Atari das Computerspiel “Pong”, welches zum ersten weltweit populären Videospiel aufstieg. Das einfache Spielprinzip von “Pong” ähnelte dem des Tischtennis, die Grafik war noch schlichter. Trotzdem war das Spiel seinerzeit revolutionär und hat Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann geschlagen. Noch heute gilt es als Urvater aller Videospiele.
Nun bringt Adafruits Industries eine Hommage an “Pong” heraus – in Form einer Uhr. Sie ist schlicht, ihre Funktion auf das Wesentliche reduziert. In einem endlosen “Pong”-Match zeigt sie Stunden und Minuten an – mehr allerdings auch nicht.
Und wenn Sie nun glauben, Sie könnten diese Uhr irgendwo käuflich erwerben, haben Sie sich getäuscht. Denn in echter Nerd-Manier dürfen Sie die Uhr selbst zusammenlöten. Sämtliche Softwarebestandteile sind Open Source und können von der Entwicklerseite heruntergeladen werden. Damit Sie nun nicht Stunden damit verbringen müssen, alle Dioden, Widerstände und Prozessoren der Teileliste von Monochron zusammen zu bekommen, können Sie das “Monochron Clock Kit” für 80 $ kaufen.
Somewhere between the shades of taupe and suspended staircase, they had fallen out of synch.
Wie oft blättern wir neidvoll durch Wohnzeitschriften und wünschen uns, wir könnten genau so leben?
Auf all den gestochen scharfen Fotos sehen wir sie – die edlen Stücke internationaler Designer. Sofas von Rolf Benz, Bauhaus-Sessel von Le Corbusier oder Stuhl-Klassiker von Arne Jacobsen. Allesamt sündhaft teuer und wundervoll in Szene gesetzt – in beeindruckend schönen Räumen, mit meterhohen Wänden und Panoramafenstern. So blättern wir durch die Seiten und denken: “Das will ich haben! Das auch! Und das erst recht!”
Doch was wäre, wenn wir tatsächlich so lebten wie in den Hochglanzmagazinen? Würde uns das schöne Wohnen glücklich machen?
Diese Frage zumindest hat sich der Macher des Blogs “Unhappy Hipsters” gestellt. Und so entlarvt er mit bissigen Kommentaren die kleinen Dramen, die sich in den aufpolierten und durchgestylten Luxus-Buden abspielen. Er zeigt die Einsamkeit, die Unzufriedenheit und die grenzenlose Langeweile und lässt den Leser mit einem zufriedenen Lächeln zurück. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.
Sind Sie tierlieb? Thomas Tannenberg scheint es zu sein. Der Hamburger hat nämlich einen Zooladen eröffnet. Und zwar im Internet. Dort gibt es Katzen, Hunde, Fische, bunt, fröhlich, 5 bis 50 cm groß und bereits ab 15 Euro zu haben. Sie werden es ahnen. Wer ein Tierfreund ist, verkauft Vierbeiner nicht im Internet. Thomas Tannenbergs Lieblinge sind aus Holz und Acryl. Der Künstler will Kunst in Wohnungen bringen. Und zwar in alle, nicht nur in die, deren Nettoeinkommen über 3.000 Euro im Monat liegt. Deshalb sind seine Unikate klein, aber erschwinglich. Sie können also sammeln, so lange, bis Ihre Wände voll und der private Zoo perfekt ist.
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