SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Alle Beiträge in ‘Unterwegs’ (8)

“Lust auf Wohnen Book Party” mit Holly Becker

blogevent_beckerIn der Blogosphäre ist Holly Becker längst keine Unbekannte mehr. Mit ihrem Design-Blog Decor8blog.com erreicht sie täglich etwa 48.000 Leser. Am vergangenen Samstag hat sie zusammen mit dem Frauenmagazin Brigitte, dem Callwey Verlag und Etsy.com zur großen Book-Party samt Blogger-Treffen nach Berlin geladen. Lesen Sie mehr

Nic&Lu: Kunst aus dem Automaten

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Automaten sind eine prima Erfindung: Sie haben keine Öffnungszeiten, sind meistens gut befüllt und entpuppen sich hin und wieder als Retter in der Not. Beispielsweise, wenn man etwas zu trinken braucht, Lust auf Süßes hat oder noch dringend ein schickes Geschenk her muss. Richtig, auch Design-Geschenke – ob für andere oder sich selbst – gibt es im Automaten. Im Unikat-Automaten “Nic&Lu”. Lesen Sie mehr

Auf in die (Her)”berge”!

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Man nehme ein Haus aus dem 17. Jahrhundert, füge Leidenschaft, Abenteuerlust und eine Prise Ironie dazu und dekoriere alles mit den eigenen Möbeln. So oder so ähnlich könnte man das Gästehaus “berge” von Nils Holger Moormann beschreiben. Das steht im bayerischen Aschau und bezaubert mit einer Mischung aus rustikalem Charme und puristischem Design. Lesen Sie mehr

Papiervasen “Air Vases” von Torafu Architects

Canon Inc./Canon Marketing Japan Inc.

Canon

Sie waren DAS Mitbringsel von der Mailänder Möbelmesse – die Papiervasen von Torafu Architects. Kein Wunder, lassen sich doch aus einer zunächst unscheinbaren Papierscheibe – die bestens ins Handgepäck für den Flieger passt -  wundervolle filigrane Formen zaubern. Lesen Sie mehr

imm cologne: Schöne Musikanlagen für iPod, iPhone & Co

Bin ich froh, dass wir heute nicht mehr 1985 haben. Damals war ein großes Musikrack mit etlichen HiFi-Bausteinen und raumgroßen Boxentürmen das Nonplusultra für gepflegten Musikgenuss im Wohnzimmer. Die Geräte standen im Vordergrund, der Musikgenuss war dazu da, um den Besuchern zu zeigen, welche raffinierten Technikspielereien man besitzt.

Heute sind die Zeiten glücklicherweise vorbei. Technik ordnet sich jetzt dem Wohnkomfort unter und versteckt sich geschickt, wie man auf der imm cologne derzeit sehen kann. In den Farben Weiß, Grau, Grün oder Schwarz wirken die beiden Flachlautsprecher mit integrierter Minianlage des französischen Herstellers Parrot eher wie Skulpturen als herkömmliche Boxen fürs Wohnzimmer. In der sich nach oben verjüngenden Basis befindet sich ein ordentlicher Basstöner, oben sitzen flache Membranen, die die Höhen und Mitten erzeugen – und sie 360 Grad um die Lautsprecher herum abstrahlen.

Kabel: Fehlanzeige. Alles wird über Bluetooth oder WLAN vom Rechner oder Mediacenter übertragen. Und für iPod oder iPhone gibt es eine Dockingstation auf der Oberseite. Entworfen hat diese wohnliche Musikanlage kein geringerer als Design-Großmeister Philippe Starck.

Noch einen Schritt weiter hat sich der Musikmöbelhersteller Finite Elemente vorgewagt. Bei dem Soundboard „Hohrizontal 51“ ist alles für den Musikgenuss in ein nur 5,1 Zentimeter hohes Regalboard integriert. Zwei Lautsprecher mit je 25 Watt Ausgangsleistung sitzen dezent an der Vorderseite, wo sich auch ein Infrarot-Auge für die Fernbedienung befindet. Auf der Oberseite gibt’s auch hier wieder eine Dockingstation für iPod & Co. Weitere Anschlussmöglichkeiten befinden sich im Korpus.

Trotz Messelärm überzeugten diese tönenden Regalböden mit ausgewogenem Klang. Zwischen herkömmliche Regalböden angebracht, lässt sich alles musikalische Equipment in einer Bibliothekswand verstecken oder dient in sechs Lackvarianten oder mit Walnuss-Furnier als schöne Stellfläche für Accessoires und Bilderrahmen. Schön, dass wir 2010 haben!

Finnisches Design in Berlin-Mitte: Kippis

blog01In diesem Sommer reiste ich nach Helsinki. Ich interessiere mich für finnisches  Design. Iittala und Marimekko kenne ich ganz gut. Schön, den großen Artek-Shop an der Esplanadi zu besuchen. Im so genannten Design District von Helsinki fand ich all die kleineren Label wie Aamon oder Aarikka, Alnilam, Artisaani und Tulikivi. Wegen der immer strengeren Bestimmungen beim Fliegen gönnte ich mir beim Shopping nur eine neue Armbanduhr von Harri Koskinen. Die ganzen anderen schönen Dinge mussten im fernen Norden zurückbleiben.

Doch ganz so weit liegt Skandinavien gar nicht entfernt. In Berlin-Mitte gibt es Kippis, einen kleinen Laden für finnisches Design, gemacht von zwei Finnen, Kari und Susanna Kenetti. Hinter dem lustigen Namen verbergen sich zwei echte Kenner finnischer Gestaltung. Die Kenettis führen die Klassiker von Alvar Aalto, Kaj Franck, Ilmari Tapiovaara, Timo Sarpaneva, Tapio Wirkkala und Eero Aarnio. Erhältlich sind aber auch Produkte von jüngeren (und vor allem noch lebenden) Designern, wie Harri Koskinen (hätt’ ich also gar nicht so weit reisen müssen) oder von der Keramikerin Nathalie Lahdenmäki. Man bekommt bei Kippis neues Kunst- und Gebrauchsglas, Möbel, Leuchten und Tapeten, aber auch viele Originale aus 1940er Jahren bis heute, die sonst nicht so leicht oder gar nicht mehr zu finden sind.

Anschrift: Torstraße 147, D-10119 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11-18 Uhr, Sa: 11-16 Uhr
Telefon: +49 30 27594912
E-Mail: info@kippis-design.de
Website: www.kippis-design.de

Luxus in Lappland: das “Levi Spirit”-Resort

www.levispirit.fiAuch wenn ich noch so angestrengt lausche, ich höre nichts. Nicht ein einziges Auto, noch nicht einmal das Rauschen von Blättern stört die Ruhe in meiner Hütte mitten im lichten Nadelwald hoch oben im finnischen Lappland. Ich verstehe ganz schnell, hier ist die Ruhe zu Hause. Lesen Sie mehr

Fertighäuser für Waisenkinder

www.tyintegnestue.noNorwegische Architekturstudenten haben innerhalb eines karitativen Projekts nahe der thailändischen Grenze zu Birma Bambushütten für Flüchtlings- und Waisenkinder entworfen. In jedem der von ortsansässigen Handwerkern vorgefertigten Häuschen können sechs Kinder im Vorschulalter schlafen. Die Wellblechdächer sind so geformt, dass sie Regenwasser auffangen. Ihre Bambuswände sind so durchlässig, dass sich im Innern keine Hitze stauen kann. In dieser tropischen Region herrschen Tag und Nacht 30 Grad und mehr. Die Entwürfe sind auch als Produktentwicklung für das heimische Handwerk gedacht. Konstruktion und Design sind so vereinfacht, dass ausschließlich nachwachsendes, direkt im Urwald zu beschaffendes Material verwendet werden kann.

www.tyintegnestue.no