Kindern den Aufenthalt im Badezimmer so angenehm wie möglich zu gestalten – das ist das Ziel vieler Eltern und mittlerweile auch einiger Badhersteller. Immer mehr von ihnen bringen kindgerechte Badezimmerelemente auf den Markt.
In diesem Jahr machte der Hersteller Brettgeschichten-Schilling den Anfang. Die Tischlermeister der Firma entwickelten einen Kinderwaschtisch, der einfach auf die Badewanne aufgesetzt werden kann. Das ist praktisch und ermöglicht auch in kleineren Räumen den Kindern einen eigenen Platz zum Zähneputzen. Wie der Name des Herstellers schon vermuten lässt, ist der Waschtisch im Grunde nichts anderes als ein Brett. Dieses Brett trägt den Waschtisch und die Badewanne trägt das Brett. Der Zulauf erfolgt über die Armatur der Badewanne. Ein großer Vorteil: Sind die Kinder größer, lässt sich der Waschtisch einfach wieder abmontieren und an anderer Stelle befestigen. Zum Beispiel in einer geeigneten Höhe an der Wand. www.brettgeschichten-schilling.de
Andere Hersteller gingen einen Schritt weiter und entwickelten komplette Badserien für Kids. So hat sich der Schweizer Badspezialist Laufen mit dem Designer Andreas Dimitriadis (Plantinum Design) zusammengetan und in diesem Sommer ein kunterbuntes Bad namens “Florakids” herausgebracht. Im Zentrum der Serie steht ein Waschtisch in Form einer Blüte. Passend dazu gibt es Ablagen in Form von Wölkchen. An den “Badebuchten” des Tisches haben gleich mehrere Kinder Platz. Die Farben und Formen sollen den Kleinen Spaß machen. Es dominieren Rot, Grün und Gelb. Ecken und Kanten sucht man vergebens. Besonders kindgerecht ist auch das WC. Es hat eine Sitzhöhe von 35 cm, eine Rückenstütze und einen kleinen Innendurchmesser. Zusätzliche Sicherheit geben kleine Griffe rechts und links vom ergonomisch geformten Sitz. Selbst bei den Armaturen wurde an die Kleinen gedacht: Der Einhebelmischer wirkt mit seiner abgerundeten Form nicht nur verspielt, sondern der Griffhebel in Rot oder Grün lässt sich von kleinen Händen sicher greifen und leicht bedienen. www.de.laufen.com
Die leuchtenden Farben sind nicht jedermanns Sache. Wer seinen Kindern trotzdem eine eigene Badeinrichtung, oder zumindest einen eigenen Waschplatz, bieten möchte, der sollte das reichhaltige Angebot des neuen Bades “Axor Bouroullec” von Hansgrohe durchstöbern. Hierfür haben die französischen Design-Brüder Ronan und Erwan Bouroullec gemeinsam mit Axor, der Designlinie von Hansgrohe, auch einen Waschtisch extra für Kinder entwickelt. Er ist nicht so verspielt wie der Waschtisch von “Florakids”, mit seinen angerundeten Formen aber ebenso kinderfreundlich. Was hier allerdings fehlt, ist ein extra WC. Da bleibt Laufen ein Vorreiter. Besonders nennenswert sind bei “Axor Bouroullec” die Armaturen und Mischer, die voneinander getrennt und flexibel angebracht werden können. Gut für Kinder ist sicher ein Einhebelmischer, wie er auch von Laufen angeboten wird. Eine andere Variante ist das Anbringen der Mischer an einer Stelle, die für kleine Kinder gut erreichbar ist. Zum Beispiel an der Vorderseite des Tisches. Diese Möglichkeit besteht auch bei den “Erwachsenen”- Waschtischen, so dass auch ohne den Extrawaschtisch etwas für Kinder im Bad getan werden kann. Details zu diesem Badezimmer finden Sie auf www.schoener-wohnen.de und direkt beim Hersteller: www.axor-design.com
Tags: Bad, Kinder, Kinderbad, Waschtisch
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Als ehemaliger Grafik-Designer stehe ich natürlich auf Typografie. Schöne Buchstaben, ordentlich gesetzte Schriften und asiatische Kalligrafie lassen mein Herz höher schlagen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich meine Wohnung auch mit besonderen typografischen Fundstücken dekoriere.
Da ich persönlich keine Wandtattoos mag, die zum Beispiel die Küche mit kitschigen Sätzen verzieren, suche ich lieber auf dem Dachboden oder dem Flohmarkt nach alten Schildern aus Holz, Blech oder Porzellan. Auch antike Schnitzerein oder Utensilien aus der Druckerwerkstatt kommen zum Einsatz. In meinem Flur hängt eine Kalligrafie-Übung auf Packpapier großflächig als Poster an der Wand, und sogar Dosen aus Blech sowie ein uralter Zollstock mit sehr schönen Ziffern müssen als Dekoration herhalten.
Und wer jetzt noch mehr Lust auf Typografie bekommen hat, kann sich unter folgendem Link eine Auswahl sehr schöner Poster und Plakate ansehen.
www.smashingmagazine.com
Tags: Dekoration, Einrichten, Typografie
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Bin ich ein Spanner, weil ich es spannend finde, wie andere wohnen? Weil ich es liebe, in fremde Räume zu schauen? Jetzt im Sommer kann ich kaum in andere Wohnungen blicken. Die Sonne will nicht untergehen, das Licht wird erst spät eingeschaltet. Gut, dass ich die Zeit überbrücken kann und zwar mit einem neuen Bildband. Die Fotografin Sabine von Breunig und die Autorin Martina Fuchs haben fremde Fenster und Türen geöffnet und zeigen die Räume von 16 Frauen.
Katharinas Zimmer zum Beispiel, die es still und ruhig mag oder die Wohnung der Amerikanerin Susan, die mir fast den Atem nimmt. Schick oder schlicht, farbige oder weiße Wände, was die beiden zusammengetragen haben, sind interessante Einblicke in ganz persönliche Zimmer. Warum ein Rückzugsort wichtig ist und wie man sein Refugium findet, das erklärt Martina Fuchs in einem über 60 Seiten starken Infoteil, der den Fotos vorangestellt ist. Ein eigener Raum ist kein Luxus, so das Fazit, sondern lebensnotwendig und verdammt spannend.
“Frauen und ihre Räume”
AT Verlag, ca. 29,90 Euro
Tags: Buchtipp, Einrichten, Räume
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Kürzlich berichtete mir mein Schwiegervater in spe von seiner Spielecke. Er erinnerte sich an einen Wagen, der aussah wie ein VW-Käfer. Der Wagen war aus Holz und hatte rote Räder mit schwarzem Gummi. Benutzen konnte man ihn wie heute moderne Bobbycars. Der Clou: Wenn man ihn umdrehte, wurde aus dem Auto ein Schaukelstuhl. Lesen Sie mehr
Tags: Design, Kinder, Möbel
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Ich bin überrascht. Richard hat ein Herz für Fußballfans? Ein Ästhet nimmt sich dem schnöden Ballspiel an? Seitdem ich vor zwei Wochen die drei Stufen zum kleinen Laden in der Hamburger Wexstraße hochgestiegen bin, weiß ich: Fußball kann schön sein, oder besser gesagt Fußbälle. Bei Richard glänzen sie in feinem Silber und zeigen wahre Größe. Im XL-Format kann man sie besitzen. Sie sind handgefertigt, alles Unikate, natürlich nicht ganz billig, aber schließlich einzigartig. Mit den Sitzmöbeln aus Kunstleder feiert der Meister des guten Geschmacks den Auftakt zur Fußballweltmeisterschaft und einer ganzen Serie von Kleinmöbeln und Accessoires. Richard hat sein Versprechen also gehalten. Endlich entwirft und produziert er Schönes zum Wohnen selber, wie zum Beispiel die runden Poufs. Auf ihnen kann man Platz nehmen, wenn man nicht dem Fußballfieber verfallen ist. Gefertigt werden sie per Hand von der Polstermeisterin Sabine Herms. Passende Kissen gibt es auch schon. Ganz sicher, die Kollektion wird ein Treffer.
Fußballsitzsack 80 cm ø: ca. 360 Euro
Poufs 50 cm ø, Höhe 35 cm: ca. 340 Euro
Kissen 40 x 40 cm: ca. 95 Euro
Kissen 50 x 50 cm: ca. 105 Euro
www.richardhamburg.com
Tags: Accessoires, Sitzsäcke, WM
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Es ist so weit: Ich stecke mitten im Umzug in meine erste eigene Wohnung. Und zur Feier des Tages habe ich mir auch gleich etwas gegönnt. Nein, kein Stück Sahnetorte, kein neues Paar Schuhe und auch keinen Luxusurlaub. Stattdessen habe ich mich für eine schicke, kleine Tischleuchte aus der Bremer Designschmiede Rauminraum entschieden. Meine neue Mitbewohnerin heißt “Pulpo vichy rot”, besteht aus geöltem, furniertem Eichenholz und trägt einen handgearbeiteten Schirm aus kariertem Chintz. Ziemlich stilvoll, wie ich finde.

Leuchtenfamilie "Pulpo" von Rauminraum
Außerdem kommt sie aus gutem Hause. Zur norddeutschen Leuchtenfamilie “Pulpo” gehören neben der Tischleuchte (41 cm) noch eine Boardleuchte (75 cm) und eine Stehleuchte (147 cm). Alle stammen aus der Feder des dreiköpfigen Designteams Rauminraum, das seit 2001 Innenräume gestaltet und eigene Objekte entwirft. Auch in Sachen Mode ist die “Pulpo”-Familie nicht auf die Nase gefallen, denn ihre Schirme gibt es in zahlreichen Farben sowie mit Karo- und Schottenmuster. Den Namen haben die Leuchten übrigens bekommen, weil ihre Form an die eines im Wasser schwebenden Tintenfisches erinnert.
Jetzt muss meine neue Mitbewohnerin nur noch bei mir einziehen. Ein schönes Plätzchen hätte ich schon für sie. Doch die “Pulpo” reist ganz standesgemäß mit eigenem Chauffeur und wird von ihm bis an meine Wohnungstür gebracht. Und das hoffentlich bald.
Tags: Design, Leuchte
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Vor Kurzem bekam ich Post. Von einer Dame, 80 Jahre alt. Sie schrieb von der kleinen Wohnung, mit Schleiflackschrank und Kofferradio, in der sie mit ihrem Mann und ihrem fünfjährigen Sohn lebte, als die erste Ausgabe von SCHÖNER WOHNEN erschien. Davon wie sie durch unser Heft die Entwürfe von Dieter Rams, Charles Eames und Verner Panton entdeckte. “Wir freuten uns immer, wenn wir wieder genug gespart hatten, um ein Traumstück zu kaufen.” Sie erzählte, wie sie später ein Haus bauten, einen Naturgarten anlegten und “SCHÖNER WOHNEN wieder eine große Hilfe war”. Und gratulierte uns ganz herzlich zum Jubiläum. Als ich sie anrief, um mich bei ihr für die Zeilen zu bedanken, hatte sie zum Abschied eine Bitte: “Bleiben Sie mutig!” Liebe Frau Klose, wir geben uns alle Mühe.
Tags: Jubiläum, Leserbrief, SCHÖNER WOHNEN
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Sieht unspektakulär aus, ist aber superpraktisch für kleine Flure: Die Garderobe “Staple” von Schönbuch besteht aus zwei Rahmen, die aufeinander gestapelt einfach an die Wand gelehnt werden. Wenn Gäste kommen, nimmt man einen runter und stellt ihn daneben, schon hat man doppelt so viel Platz: mobil, flexibel und ganz ohne Montage. Aus Esche gebleicht, weiß oder anthrazit gebeizt. B/H/T in cm: 56/160/46. Die neue, passende Wandkonsole ist 85 cm hoch.
www.schoenbuch.com
Tags: Design, Garderobe, Möbel
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