
Wer sich am Kiosk die Februarausgabe von SCHÖNER WOHNEN kauft, bekommt ein ganz besonderes Büchlein kostenlos mit dazu: „Das Buch der Klassiker“, die 400 besten Möbel und Accessoires, ausgewählt von SCHÖNER WOHNEN und einer prominenten Jury, darunter Stararchitekt Hadi Teherani und Designer Peter Schmidt. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Zeitschrift in 2010.
Auf der imm cologne in Köln haben die Besucher jetzt die Gelegenheit, sich eine Auswahl dieser Klassiker live anzuschauen – auf dem Stand von SCHÖNER WOHNEN in Halle 3.2. Schon der Stand als solcher ist einen Besuch wert. Er wurde gestaltet von Interiordesigner Burkhard Hess, der sich sonst um die Wohnwelten im Magazin kümmert. Highlight ist eine Piazza mit echten Birken, in denen ein Blätterwald aus SCHÖNER WOHNEN-Titelfotos sich im Messehallenwind wiegt.
Hier lud SCHÖNER WOHNEN am Mittwochabend zur Messeparty. Mitarbeiter, Kunden und Partner plauderten bei Kaltgetränken und Fingerfood über Möbelneuheiten, Design und – natürlich – über 50 Jahre SCHÖNER WOHNEN. Was uns im Jubiläumsjahr neben den Neuen Klassikern noch alles Schönes im Heft erwartet, verriet uns Chefredakteur Stephan Schäfer übrigens im Videointerview, das wir demnächst hier auf schoener-wohnen.de zeigen.
Gesprächsthema Nummer eins waren die SCHÖNER WOHNEN-Titelfotos der letzten 50 Jahre. Was sagen Sie zu der süffisant dreinblickenden Dame hinter der Flaschenfront aus Vodka, Bacardi und Gin aus dem Jahr 1966, Titel „Schöner leben – Partys im Sommer“ (letztes Foto in der Galerie). Das waren noch (Party-)Zeiten. Herrlich. So herrlich, dass wir kurzerhand beschlossen, uns alle Titel der 50er, 60er und 70er Jahre zu besorgen und demnächst auf schoener-wohnen.de zu zeigen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbei zu schauen.














Schon einmal eine Leuchte aus Rasen gesehen? Nicht? Dann sollten Sie beim diesjährigen Besuch der imm cologne das Messegelände für ein paar Stunden links liegen lassen und zum Rheintriadem, der alten Bahndirektion direkt am Rhein, fahren. Fern des Messetrubels zeigen hier 60 junge Möbel- und Interieurdesigner auf 4.000 Quadratmetern ihre zumeist ungewöhnlichen Ideen für Möbel und Accessoires. Ökologische Gesichtspunkte und ein freies Spiel mit Materialien und Formen garantieren eine spannende Entdeckungstour durch die kleinen Showrooms.
















Absoluter Hingucker war das neue Sofa “Ruché” der Französin Inga Sempé: ein feines Massivholzgestell aus Buche natur (von Design-Kreisen wurde das Holz zuletzt eher verschmäht), bezogen mit einer dicken Steppdecke. Auch wenn es nicht so aussieht: Es sitzt sich darauf extrem weich und kuschelig. Ein bisschen, wie auf einer dick gesteppten Tagesdecke. Passenderweise bedeutet “Ruché” übersetzt auch Rüsche, geraffter Stoff. Und die Farben sind… ungewöhnlich, ein bisschen retro, schön: Der wahlweise Zwei- oder Dreisitzer ist mit Bezügen in zartem Blassblau, einem Pistazie-Ton oder in einem senfartigen Gelb zu haben. Auch praktisch: Als Méridienne mit integrierter Seitenablage macht das Möbel den Beistelltisch überflüssig.







Der erste Tag auf der internationalen Möbelmesse: Die Füße schmerzen, die Tasche ist zum Bersten mit Pressemappen gefüllt, und im Kopf schwirren die vielen Möbelneuheiten und Produktvorstellungen herum. Hängen bleiben bei derart geballten Sinneseindrücken vor allem aufwändige Standinszenierungen – wie die von Interlübke.









In diesem Sommer reiste ich nach Helsinki. Ich interessiere mich für finnisches Design. Iittala und Marimekko kenne ich ganz gut. Schön, den großen Artek-Shop an der Esplanadi zu besuchen. Im so genannten Design District von Helsinki fand ich all die kleineren Label wie Aamon oder Aarikka, Alnilam, Artisaani und Tulikivi. Wegen der immer strengeren Bestimmungen beim Fliegen gönnte ich mir beim Shopping nur eine neue Armbanduhr von Harri Koskinen. Die ganzen anderen schönen Dinge mussten im fernen Norden zurückbleiben.





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