Schon seit Längerem ist es zu spüren: Schlicht Quadratisches oder Kubisches ist dem Produktdesign zu langweilig geworden. Schräge Ebenen sind im Trend, aneinandergefügt entstehen Produkte mit der coolen Schönheit am Reißbrett geplanter Kristalle.
Und so lautete das Zauberwort auf der ISH, der weltgrößten Messe für Bad- und Klimatechnik, die alle zwei Jahre Anfang März in Frankfurt stattfindet, “kristallin”. Am konsequentesten hatte der Armaturen-Trendsetter Dornbracht das Thema auf den Punkt gebracht: Dornbrachts neuer Star, die “Supernova”, aus der Sicht der Firma “eine Armatur wie ein präzise gearbeiteter Kristall”, zog im Zentrum eines stilisierten Bades, das selbst nur aus schrägen Ebenen bestand, die Blicke auf sich. Eine Supershow!
www.dornbracht.com
www.ish.messefrankfurt.com
Tags: Amaturen, Bauen, Design, Trends
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Wie beginnen? Vielleicht sollte ich in großen Lettern schreiben: “Ja! alles muss raus, schonungslose Enthüllungen garantiert!” Oder: “Nach diesem Tabubruch wird man die Geschichte des SCHÖNER WOHNEN-Blogs in Teilen neu schreiben müssen …” Am besten, ich sag’, wie’s war – neulich auf der “Inter-Klo” in Frankfurt – der weltgrößten Fachmesse für Bad-Design und Sanitärtechnik (offizieller Name “ish”). Denn das Dusch-Klo ist da, und mehr noch: Die Technik drängt geradezu aus den Ideenlabors mehrerer Hersteller mit Nachdruck auf den Markt – ein drängendes Bedürfnis nach rauschender Reinigung statt schmirgelndem Nachputzen unterstellend. Und ich hab’s getestet.
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Tags: Bad, Sanitärtechnik, Trends, Umbauen
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„Festbrennstoffherd“ heißen Küchenöfen zum Kochen etwas spröde. Soll heißen, man befeuert sie mit Holz, Kohle oder Briketts – so wie einst. Die nostalgischen Bauernherde feiern ein kurioses, aber höchst sinnvolles Comeback. Auf der jüngsten ISH (weltgrößte Sanitär-und Heizungs-Messe in Frankfurt) gab es gleich mehrere Hersteller, die neue Ofenherde präsentierten. Im Unterschied zu 1895 fügen sich die neuen High-Tech-Öfen wie der „W 1“ von Wamsler elegant in jede moderne Küchenzeile und verbrennen so intensiv (Nachverbrennung der Heizgase), dass so gut wie keine Emmission und Asche entstehen. Außerdem lassen sie sich an einen Kachelofen anschießen, der die entstehende Wärme auch zum Heizen nutzt – für Niedrigenergiehäuser eine willkommene Alternative. Eine sog. Airlogic-Funktion erkennt die Art des Brennstoffes und reguliert automatisch die Luftzufuhr. Das Kochen selbst kann sich mit einem gängigen Elektro-Kochfeld messen: Schnellkoch- und Warmhaltezonen, Easy clean-Funktion und Scheiben – und Griffkühlung. Eine einsetzbare Grillplatte aus massivem Guss erlaubt ein rustikales Barbecue – in der Küche.
www.wamsler.eu
Tags: Herd, Küche, Trends
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Viel Weiß und mal moderne, mal etwas kahle Leere starren mich von den Bildern an – wenn ich einmal im Jahr die Fotoproduktionen unseres großen Wettbewerbs „Die schönsten Häuser“ auf den Tisch kriege. Mich als bekennenden Höhlenmenschen friert manchmal dabei. Wobei ich weiß, dass es sich ja meistens um sehr neue, frisch bezogene Häuser handelt, also die „Patina“ durchs Leben noch fehlt. Und die macht das Wohnen ja erst schön, warm, gemütlich. Aber es fehlt eben oft auch ganz einfach Farbe an den Wänden. Und was für Farben! Dunkles Grau mit einem Schuss Rot, das Wärme gibt. Erd- und Moosfarben, die ich sonst nur auf Camouflage-Mode finde. Tiefes Aubergine-Violett, das helle Möbel erst richtig zum Leuchten bringt. Ich liebe das! Und empfehle ganz dringend, eine weiße Wand viel öfter als Einladung für Pinsel und Farbtopf zu betrachten. Unbedingt mal hier vorbeischauen: www.flamant.com und www.flamantpaint.com (tolle Farbkollektionen).
Tags: Farben, Renovieren, Tipps, Trends, Umbauen, Wohnen
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Nestbau galt in den sechziger Jahren noch als total spießig. Man wollte unabhängig sein und mit dem Rucksack durch Asien trampen. In den Achtzigern waren die Singles auf dem Vormarsch. Kurztripps zu den Metropolen dieser Welt und vibrierende Partynächte waren in Mode. Bloß nicht in der Singlebude hocken, wo einem womöglich die Decke auf den Kopf fiel.
In den Neunzigern schwappte dann endgültig die Fitnesswelle zu uns rüber. Es ging raus in die Natur – Radfahren, Joggen und Extremsportarten standen auf dem Programm. Hauptsache, man endete nicht als Couch-Potato auf dem heimischen Sofa.
Heute setzt die Kehrtwende ein. Sozialpsychologen haben einen neuen Trend ausgemacht. Was vorher noch verpönt war, wird auf einmal zur Lebenskunst: der Rückzug ins Private. Lesen Sie mehr
Tags: Einrichten, Trends, Wohnen
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Fällt das Stichwort Causeuse, durchzucken Fragezeichen die Mimik des Gesprächspartners. Kommt der gleichbedeutende Love-Seat ins Spiel, versteckt sich vermeintliche Kenntnis hinter diskretem Grinsen – oder das Verständnis zielt sittsam auf den zierlichen Zweisitzer: ein Sofa, dessen knapper Zuschnitt einem möglichen Dritten signalisiert, momentan nicht wirklich willkommen zu sein. Während deutsche Bezeichnungen (”Plauderstuhl”, “Verlobungsbank”) in kunsthistorischen Folianten begraben liegen, trifft man zuweilen auf die synonymen Vokabeln Settee und – ganz nah an des Gegenstands Bestimmung – Tête-à-Tête.
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Tags: Einrichten, Möbel, Tête-à-Tête, Trends
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Einmal im Jahr feiert SCHÖNER WOHNEN. Wo? Natürlich auf der Möbelmesse in Köln. Die glücklichsten Gäste unserer Party war diesmal ein Paar, das vor lauter Euphorie und Hochgefühl alle Umstehenden aus ihrer Messeroutine riss: ein überglücklicher Stilmöbler und eine strahlende blonde Wohn-Journalistin aus der Ukraine: junggebliebener Traditionschic trifft aufstrebenden Elitemarkt zur beiderseitigen Freude. Was das mit Design zu tun hat? Mehr, als man glaubt.
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Tags: Design, Stil, Trends
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Ein Wasserhahn ist ein Wasserhahn ist ein Wasserhahn… Oder kann man das Rad neu erfinden? Denn, sagen wir mal so: ob Hebelmischer oder Wandauslass, Standarmatur oder Thermostatventil, und was da noch für Spezialbegriffe für einzelne Wasserspender existieren, nicht zu vergessen solche Anglizismen wie „Highriser“ (hohe Armatur neben dem Salatschüssel-ähnlichen Becken, in das der normale Wasserhahn seinen Kopf nicht recken könnte), an sich geht es immer nur darum, in ein Behältnis Wasser fließen zu lassen. Und dann lässt man sich doch von einer Armatur verblüffen, dass einem schwarz-weiß vor Augen wird: die „Tara“ in Schwarz statt verchromt – das ist schon ein Hingucker; die Form wohlbekannt, die Farbe ein milder Schock.
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Tags: Amaturen, Bad, Trends
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