SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Einträge getagged ‘Trends’ (8)

Der Rock zur Lampe

Leuchte, privatKalt, nass, dunkel – im Winter könnte ich das komplette Wochenende in meiner Wohnung verbringen. Und weil Milchkaffee schlürfen und Kuchen essen mit Freunden noch viel mehr Spaß bringt, lade ich gern alle zu mir ein. So ist der Winter gleich ein gefühltes Stück kürzer. Weiterer positiver Nebeneffekt: Ich bringe meine Wohnung in Schuss und dekoriere um, denn es kommt ja Besuch! Gut, umdekorieren heißt in meinem Fall: Ich hole die alte gelbe Lampe vom Dachboden.

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Mein Sommertrend: Colour-Blocking für die Wohnung

Jonas von der Huden

Colour-Blocking ist ein variables Phänomen: Die 60er, die 80er und auch die 90er hatten alle ihre Colour-Blocking-Phasen. Erinnern wir uns doch einfach mal daran, was man in den 80ern so an hatte: Neon-Leggings in Pink, Schlabberpulli mit grafischem Muster, bunte Sneaker und vieles mehr, das so mancher gern vergessen möchte. Lesen Sie mehr

Möbel im Pixel-Look

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Erinnern Sie sich noch an Tetris? Genau, das war das Computerspiel in den achtziger Jahren, bei dem auf dem Bildschirm von oben immer wieder geometrische Figuren herunterfielen, die der Spieler dann sinnvoll stapeln musste. Wem damals das Spiel gefallen hat, der kann sich nun auch zu Hause im Tetris-Look einrichten. Lesen Sie mehr

Origami für Möbel

fluxchair1Machen wir uns nichts vor, das Leben in der Stadt ist meistens mit knappem Wohnraum verbunden. Trotzdem möchte man Freunde einladen, die dann auch alle einen Sitzplatz haben sollen. Aber die ganze Wohnung mit Möbeln voll stellen? Keine Option. Da kommen Faltmöbel ins Spiel. Lesen Sie mehr

Augenrollen für mehr Hörgenuss?

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Japans größter Mobile-Anbieter und Entwickler für mobile Technologien, NTT Docomo, hat jetzt einen neuen Kopfhörer vorgestellt, mit dessen Hilfe Sie über die Augenbewegungen Ihren MP3-Player fernsteuern können.

Was Sie vielleicht nicht wissen: Ihre Augen senden elektrische Impulse aus. Durch die Bewegung des Augapfels verändert sich die Spannung im Auge. Das kann man messen und dazu nutzen, ein portables Audiogerät zu kontrollieren.

Damit man nun nicht ständig ein Lied überspringt, wenn man mal zufällig nach rechts schaut, muss man sich an einen festgelegten Code halten und komplexe Augenbewegungen ausführen, um einen Effekt zu erreichen. Schauen Sie zum Beispiel erst nach links und dann schnell wieder nach rechts, können Sie das laufende Lied pausieren. Möchten Sie einen Song weiter springen, müssen Sie zweimal schnell hintereinander nach links schauen. Um die Lautstärke zu verändern, rollen Sie die Augen entweder mit dem Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt.

So interessant die Theorie auch ist, in der Praxis ist diese Art der Steuerung eher gewöhnungsbedürftig. Stellen wir uns doch nur einmal vor, welches Bild uns erwartet, wenn wir morgens in der U-Bahn zur Arbeit fahren und überall Leute hektisch hin und her blicken. Aber ein Gutes hat das Ganze dann doch: Sie können mit der Steuerung nämlich auch Ihre Telefonanrufe entgegen nehmen und niemand wird es Ihnen vorwerfen, wenn Sie mit den Augen rollen, sobald Sie einen unerwarteten Anruf von Ihrer Schwiegermutter bekommen.

Gesehen auf: Gadget Lab

imm cologne: Schöne Musikanlagen für iPod, iPhone & Co

Bin ich froh, dass wir heute nicht mehr 1985 haben. Damals war ein großes Musikrack mit etlichen HiFi-Bausteinen und raumgroßen Boxentürmen das Nonplusultra für gepflegten Musikgenuss im Wohnzimmer. Die Geräte standen im Vordergrund, der Musikgenuss war dazu da, um den Besuchern zu zeigen, welche raffinierten Technikspielereien man besitzt.

Heute sind die Zeiten glücklicherweise vorbei. Technik ordnet sich jetzt dem Wohnkomfort unter und versteckt sich geschickt, wie man auf der imm cologne derzeit sehen kann. In den Farben Weiß, Grau, Grün oder Schwarz wirken die beiden Flachlautsprecher mit integrierter Minianlage des französischen Herstellers Parrot eher wie Skulpturen als herkömmliche Boxen fürs Wohnzimmer. In der sich nach oben verjüngenden Basis befindet sich ein ordentlicher Basstöner, oben sitzen flache Membranen, die die Höhen und Mitten erzeugen – und sie 360 Grad um die Lautsprecher herum abstrahlen.

Kabel: Fehlanzeige. Alles wird über Bluetooth oder WLAN vom Rechner oder Mediacenter übertragen. Und für iPod oder iPhone gibt es eine Dockingstation auf der Oberseite. Entworfen hat diese wohnliche Musikanlage kein geringerer als Design-Großmeister Philippe Starck.

Noch einen Schritt weiter hat sich der Musikmöbelhersteller Finite Elemente vorgewagt. Bei dem Soundboard „Hohrizontal 51“ ist alles für den Musikgenuss in ein nur 5,1 Zentimeter hohes Regalboard integriert. Zwei Lautsprecher mit je 25 Watt Ausgangsleistung sitzen dezent an der Vorderseite, wo sich auch ein Infrarot-Auge für die Fernbedienung befindet. Auf der Oberseite gibt’s auch hier wieder eine Dockingstation für iPod & Co. Weitere Anschlussmöglichkeiten befinden sich im Korpus.

Trotz Messelärm überzeugten diese tönenden Regalböden mit ausgewogenem Klang. Zwischen herkömmliche Regalböden angebracht, lässt sich alles musikalische Equipment in einer Bibliothekswand verstecken oder dient in sechs Lackvarianten oder mit Walnuss-Furnier als schöne Stellfläche für Accessoires und Bilderrahmen. Schön, dass wir 2010 haben!

imm cologne: Themenstand von Interlübke

IMG_1968Der erste Tag auf der internationalen Möbelmesse: Die Füße schmerzen, die Tasche ist zum Bersten mit Pressemappen gefüllt, und im Kopf schwirren die vielen Möbelneuheiten und Produktvorstellungen herum. Hängen bleiben bei derart geballten Sinneseindrücken vor allem aufwändige Standinszenierungen – wie die von Interlübke.

Vom Architekten Peter Kräling und Stylistin Irina Graewe entworfen, präsentiert das Möbelunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück seine Möbel in einer Tag-Nacht-Inszenierung. Schwarze Wände und nachtblauer Teppichboden geben hier den richtigen Rahmen, um überwiegend weiße Schränke, Tische und Sideboard-Weiterentwicklungen vorzustellen. Auf der Nachtwanderung passiere ich flauschige Wolken aus Polsterwolle, in denen Spieluhren Schlaflieder für Kinder spielen, Sternbilder aus Leuchtdioden zieren die Wände und düstere Gedichtsverse als Wandtattoos sorgen für eine angenehm dunkle Stimmung.

Aber nicht nur die Inszenierung überzeugt. Nicht umsonst entdeckt Stephan Schäfer, Chefredakteur von SCHÖNER WOHNEN, zusammen mit einem Kamerateam vom WDR die verschiedenen Elemente der neu vorgestellten Schrankwand “Reef”. Der Schrank hat eine in Form von Facetten gebrochene Front, die an eine vor- und zurückspringende Hausfassade erinnert. In seinem Inneren beherbergt er raffinierte Details wie mit Stoff bespannte Ablagefächer oder Mini-Schränke für Schmuck und Krawatten, die sich in den teilweise doppelwandigen Türen verstecken.

Auch wurde die Sideboardserie “Cube” überarbeitet und lässt sich nun mit einem Humidor, einer Schmuckvitrine, einem Ethanol-Kamin und anderen Einsätzen aufrüsten. Selbst ein vollwertiger Schminkplatz mit aufklappbarem Spiegel ist erhältlich und leuchtet mit seinem Lampen-Rahmen strahlend hell in der Ausstellung.

Tritt man nach solch einer gelungenen Produktschau wieder hinaus, hat man fast das Gefühl, aus einem schönen Traum geweckt zu werden. Wehmütig schultere ich meine mittlerweile schon schwer gewordene Umhängetasche, schaue noch einmal zur dunklen Trauminsel zurück und mache mich unter nüchtern hellen Neonstrahlern auf den Weg zu anderen Ausstellern.

Tipp: “Koch Kontor” in Hamburg

http://www.koch-kontor.de Immer wieder bin ich an diesem schon von außen so netten Laden vorbeigefahren. Gestern habe ich doch endlich einmal angehalten, bin hineingegangen und war vom Angebot und vom Konzept begeistert. Dieser Laden in der Karolinenstraße in Hamburg kennt nur ein Thema – Kochen. Und das auf dreifache Weise: Das “Koch Kontor” ist zum einen ein Kochbuchladen und erschlägt den Kunden mit einer riesigen Auswahl. Hier ist für Vegetarier und Fleischfresser, für Suppenfans und Saucenkenner, für Kräuterhexen und Gewürzkenner, einfach für jeden Kochinteressierten etwas dabei. Zum anderen gibt es im Koch Kontor zahlreiche Kochkurse unter der Anleitung von Profi-Köchen aus renommierten Restaurants. Das Programm reicht vom französischen Menü über eine Reise in die Welt indischer Kochkunst bis zum Saucen-Seminar.

Und wer weder ein Kochbuch lesen, noch das Kochen lernen, sondern einfach nur essen will: Täglich werden zur Mittagszeit zwei Gerichte serviert. Die Rezepte dafür stammen aus den Büchern in den Regalen. Wer sein Lunch zu Hause doch einmal nachkochen will, kann hier also gleich das passende Kochbuch kaufen. Mache ich glatt!

www.koch-kontor.de