SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Einträge getagged ‘Neues’ (8)

Musik im ganzen Haus: Sonos “Play:3″

blog-sonos-boxenEs ist nur ein Fingerstreich über das iPad und schon fangen die Boxen an, Musik zu spielen. Und das, obwohl ich drei Meter entfernt auf dem Sofa sitze. Eine CD brauche ich dafür auch nicht – noch nicht einmal gekaufte Musik aus einem Online-Store.

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Freedomky: Wohnen, wo man will

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Wäre es nicht toll, wenn man sich monatlich aussuchen könnte, wo man wohnt? Dank Internet kann ich schon von jedem Ort auf der Welt aus arbeiten. Doch wie sieht es mit dem Wohnen aus? Lesen Sie mehr

Leuchtende Augen für “Anisha”

blog-anisch-weiss-rotKennen Sie Liebe auf den ersten Blick? Ich schon – und neulich hat es mich erwischt. Sie heißt “Anisha”. Lesen Sie mehr

“Doc Bed” von Resource Furniture

Doc Bed, Resource Furniture

Multifunktionale Möbel kommen wohl nie so ganz aus der Mode. Die Kombination zwischen Sofa und Bett – also das Schlafsofa – ist besonders beliebt. Gerade in kleinen Studentenbutzen ist es wirklich praktisch, da es sehr platzsparend ist. Bei unseren Streifzügen durchs World Wide Web haben wir nun den MacGyver unten den Schlafsofas entdeckt: Das “Doc Bed” von Resource Furniture.

Zugegebenermaßen ist das Sofa nicht das schönste seiner Klasse, aber seine Wandlungsfähigkeit ist bemerkenswert. Oder haben Sie schon einmal ein Sofa gesehen, das sich im Handumdrehen in ein vollwertiges Etagenbett samt Leiter und Absturzsicherung verwandeln lässt?

Gesehen auf: resourcefurniture.com

Multi-Tab gegen Steckerfrust

Multi-Tab-SteckerleisteSteckdosenleisten gibt es viele. Wirklich praktisch sind wenige. Und schön sind fast gar keine. Das möchte der Designer Soon Mo Kang ändern – und mit seinem Multi-Tab-Konzept ist es ihm auch gelungen.

Herausgekommen ist eine Steckerleiste, die Sie ganz nach belieben erweitern können. Selbstverständlich können Sie die Leiste wie üblich an- und ausschalten. Der wirkliche Clou jedoch ist die Tatsache, dass Sie für jedes Gerät eine eigens mit Symbolen gekennzeichnete Dose verwenden können. Per einfachem Schalterdruck lässt sich der Stecker jederzeit wieder entfernen.

Vorbei sind also die Zeiten, in denen Sie aus Versehen den Computer lahm legten, weil Sie die Schreibtischlampe ausstöpseln wollten oder sich fast den Hals verrenkten, weil Sie wieder einmal die völlig verdrehten Kabel zu ihrem Ausgangspunkt zurückverfolgen wollten.

Gesehen auf: yankodesign.com

imm cologne: Junge Design-Ideen bei der „Designers Fair“

Schon einmal eine Leuchte aus Rasen gesehen? Nicht? Dann sollten Sie beim diesjährigen Besuch der imm cologne das Messegelände für ein paar Stunden links liegen lassen und zum Rheintriadem, der alten Bahndirektion direkt am Rhein, fahren. Fern des Messetrubels zeigen hier 60 junge Möbel- und Interieurdesigner auf 4.000 Quadratmetern ihre zumeist ungewöhnlichen Ideen für Möbel und Accessoires. Ökologische Gesichtspunkte und ein freies Spiel mit Materialien und Formen garantieren eine spannende Entdeckungstour durch die kleinen Showrooms.

Die Stimmung ist dabei eher mit einer Party an einer Kunsthochschule als mit der Monotonie eines Messetages zu vergleichen. Ein DJ legt Elektronisches auf, überall wird sofort geduzt und die Kreativen stellen mit strahlenden Augen ihre Kreationen vor.

Anja Eder von Limpalux erklärt, gerne ausführlich, ihre mit dem Red Dot Award prämierte Pedellleuchte „Moonjelly“, die eine Leuchtskulptur aus Papierlamellen ist. Wie schön und angenehm wohnlich Betonmöbel sind, beweist drei Räume weiter Max Kistner von XXD. Die Stahlrohrmöbel mit Faserbetonplatten haben mit ihrer klaren Linienführung fast schon das Zeug zum neuen Klassiker.

Eine ganz andere Ästhetik bedient Grassland: Hier werden – wie oben erwähnt – Rasensoden zu Leuchten und dreidimensionalen Raumobjekten verarbeitet. Weiter geht es vorbei an modernen Vliestapeten mit fantastisch opulenten Computergrafiken oder Schaukelliegen, die an übergroße Dinosauriereier erinnern. Statt Mainstream ist hier die Individualität der Möbel gefragt. Wie gesagt, ein Besuch lohnt sich!

www.designersfair.de

imm cologne: Schöne Musikanlagen für iPod, iPhone & Co

Bin ich froh, dass wir heute nicht mehr 1985 haben. Damals war ein großes Musikrack mit etlichen HiFi-Bausteinen und raumgroßen Boxentürmen das Nonplusultra für gepflegten Musikgenuss im Wohnzimmer. Die Geräte standen im Vordergrund, der Musikgenuss war dazu da, um den Besuchern zu zeigen, welche raffinierten Technikspielereien man besitzt.

Heute sind die Zeiten glücklicherweise vorbei. Technik ordnet sich jetzt dem Wohnkomfort unter und versteckt sich geschickt, wie man auf der imm cologne derzeit sehen kann. In den Farben Weiß, Grau, Grün oder Schwarz wirken die beiden Flachlautsprecher mit integrierter Minianlage des französischen Herstellers Parrot eher wie Skulpturen als herkömmliche Boxen fürs Wohnzimmer. In der sich nach oben verjüngenden Basis befindet sich ein ordentlicher Basstöner, oben sitzen flache Membranen, die die Höhen und Mitten erzeugen – und sie 360 Grad um die Lautsprecher herum abstrahlen.

Kabel: Fehlanzeige. Alles wird über Bluetooth oder WLAN vom Rechner oder Mediacenter übertragen. Und für iPod oder iPhone gibt es eine Dockingstation auf der Oberseite. Entworfen hat diese wohnliche Musikanlage kein geringerer als Design-Großmeister Philippe Starck.

Noch einen Schritt weiter hat sich der Musikmöbelhersteller Finite Elemente vorgewagt. Bei dem Soundboard „Hohrizontal 51“ ist alles für den Musikgenuss in ein nur 5,1 Zentimeter hohes Regalboard integriert. Zwei Lautsprecher mit je 25 Watt Ausgangsleistung sitzen dezent an der Vorderseite, wo sich auch ein Infrarot-Auge für die Fernbedienung befindet. Auf der Oberseite gibt’s auch hier wieder eine Dockingstation für iPod & Co. Weitere Anschlussmöglichkeiten befinden sich im Korpus.

Trotz Messelärm überzeugten diese tönenden Regalböden mit ausgewogenem Klang. Zwischen herkömmliche Regalböden angebracht, lässt sich alles musikalische Equipment in einer Bibliothekswand verstecken oder dient in sechs Lackvarianten oder mit Walnuss-Furnier als schöne Stellfläche für Accessoires und Bilderrahmen. Schön, dass wir 2010 haben!

imm cologne: Märchenhaft chillen mit “Jalis” von Cor

"Jalis" von Cor

Am zweiten Tag der Möbelmesse zog es uns auf den Stand von Cor, dem Hersteller der Sofalandschaft „Lava“, die bereits mit dem Prädikat „Neuer Klassiker“ von SCHÖNER WOHNEN ausgezeichnet wurde.

Angesichts namhafter Designer, die in schöner Regelmäßigkeit für Cor produzieren, hatten wir mit vielem gerechnet – aber nicht mit einer bodennahen, an Orientfilme erinnernden Kissenlandschaft, die obendrein noch mit einem curryfarbenen Stoff und eingewebten Ornamenten bezogen war (das Foto oben zeigt die Leder-Variante). Orient? Curryfarben? Bestickte Kissen? Das hört sich im ersten Moment nicht nach hippem Design an. Ist es dann aber eindeutig doch: Das Stuttgarter Designbüro Jehs & Laub hat streng geometrische Formen mit orientalischen Ornamenten verknüpft. Herausgekommen ist „Jalis“ (arabisch „dschalis“), das neue Polstermöbelprogramm von Cor.

Spezielle Polsterungen sorgen dafür, dass man nicht in den Kissen versinkt, sondern sich entspannt setzen oder legen kann. „Jalis“ kommt mit Stoff oder Leder bezogen auf den Markt. Unser Favorit war der Bezugsstoff „Patio“ mit eingewebten Ornamenten, entwickelt von der Textilmanufaktur Rohi. Je nach Lichteinfall sehen die Muster aus wie feine Stickereien.

Wie schön, dass Cor an uns gedacht hat und die Pressemappe in einer kleinen Henkeltasche aus genau diesem Stoff verstaute. Dazu gab’s einen hübsch gestalteten Katalog mit einer niedlichen Bildergeschichte über Sofa-Ritzen von SCHÖNER WOHNEN-Kolumnistin Anne Zuber: „Unglaublich, was sich zwischen Sofakissen so alles befindet! Eine Ritzen-Recherche.“ Was Anne so alles gefunden hat, sehen Sie auf dem Foto unten rechts (zum Vergrößern aufs Foto klicken).

Übrigens: Orientalische Kerzenleuchter und Aladinlampen sahen wir später auch am Schönbuch-Stand. Sollte das ein neuer Trend werden…? Wir halten die Augen offen und Sie auf dem Laufenden!