SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Einträge getagged ‘Museum’ (7)

Kultur-Shopping

Deichtorhallen, HamburgWer in Hamburg lebt, kennt sie, die Deichtorhallen. Ich gehe gerne dorthin, denn die Ausstellungen sind große Klasse. Im Moment werden zum Beispiel die Gemälde von Cecily Brown gezeigt, die mir gut gefallen (bis 30.8.2009). Aber auch die Buchhandlung im Haus der Photographie, gleich gegenüber, ist immer einen Besuch wert. Die neuesten Fotobände, internationale Hochglanzpresse, nettes Personal. Wer dort nichts passendes findet und Lust auf einen kleinen Sonntagseinkauf hat, sollte sich im Museumsshop (gegenüber!) umsehen. Dort gibt es eine sehr gute Auswahl an aktuellen Wohnaccessoires. Im „Fillet of Soul“ (Wo? Gegenüber!) schmecken die frisch gebackenen Waffeln oder Flammküch. Die Bedienung ist – Sie ahnen es – riesig nett.

www.deichtorhallen.de

Deichtorhallen
Deichtorstraße 1 – 2
20095 Hamburg

Geöffnet
von 11:00 – 18:00 Uhr
während der Ausstellungslaufzeiten Dienstags – Sonntags 
Karfreitag
Ostersonntag und –montag, Pfingstsonntag und –montag, Gründonnerstag
Himmelfahrt, 1. Mai, 3. Oktober, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag
Neujahr 13.00 – 18.00 Uhr
Geschlossen:
 Montags
Heiligabend 
und Silvester

Eine Hommage – Loriot-Ausstellung in Hamburg

Vico von Bülow, Eva HermannIch muss Ihnen sicher nicht Vico von Bülow und erst recht nicht die von ihm erfundene und von ihm selbst dargestellte Kunstfigur Loriot vorstellen, seine legendären Sketche werden oft in den öffentlich-rechtlichen Programmen wiederholt. Wer sie dort verpasst, findet sie auf der Videoplattform you tube, die Hardcore-Fans feinsinnigen Humors und ausgefeilter Dialoge besitzen eh komplette DVD-Sammlungen. Wozu dann eine Ausstellung, noch dazu im musealen Rahmen? Hier haben Sie die einmalige Möglichkeit, beiden, Herrn von Bülow und Loriot, viel näher zu kommen, als es via Bildschirm möglich ist. In einer Mischung aus Multimediaereignis und Requisitenschau präsentiert das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (Steintorplatz 1, direkt am Hauptbahnhof) bis zum 23. August 2009 die Welt des großen Humoristen. Gleich am Eingang zur Ausstellung erwartet den Besucher übrigens einer der heimlichen „Stars“ der Loriotschen Welt, das bekannte Biedermeier-Sofa, Austragungsort launiger Ansprachen ans Fernsehvolk.

www.mkg-hamburg.de

Billy und Gunghult im Museum

Pinakothek der ModerneSchon komisch – Ikea und Museum würde ich nicht sofort in Zusammenhang bringen. Vielleicht im MoMa in New York. Aber bei uns? Und doch – es funktioniert bestens, zu sehen in der Pinakothek der Moderne in München unter dem Namen “Democratic Design”. Professor Hufnagl, Sammlungsdirektor des Museums, hat eine bunte Mischung aus Alt und Neu, Ikea-Design und Klassikern, unter anderem der Vereinigten Werkstätten, von Josef Hoffmann und Antonio Citterio zusammengestellt. Er hat längst vergriffene und gerade erst produzierte Ikea-Produkte zum Teil auf den eigenen Verpackungen inszeniert oder in zwei offene, rotierende Paternoster platziert. Das einzige, was für die meisten Besucher sehr ungewohnt sein dürfte: Das Anfassen und Ausprobieren der Möbel ist strengstens verboten. Na, ob das wohl klappt?
Austellung bis zum 12.7.2009
www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne

Leipzig bittet zurück in die Zukunft

Tube ChairJoe Colombo – der Name sagt Ihnen nichts? Kann sein, aber irgendwie kennen Sie ihn trotzdem: in Gestalt markanter Werke, die ihrem Schöpfer die Show stehlen. Darunter finden sich dingliche Charaktere, die im Almanach der industriellen Formgestaltung ihren festen Platz haben. Zum Beispiel der „Tube Chair“, ein für die italienische Marke Flexform entworfener (Liege-)Sessel, halb Möbelstück, halb Skulptur, Jahrgang 1969/70. Das Objekt ist aus vier Röhrenabschnitten gleicher Länge, aber verschiedener Durchmesser komponiert, wobei nach Demontage die drei kleineren Komponenten platzsparend ins größte Element eintauchen können. Oder zum Beispiel „Acrilica“, eine von O-Luce produzierte Tischleuchte, die ihrem geistigen Vater zu Ehren auch den Namen „Colombo 281“ trägt und die souveräne Beherrschung der lichtleitenden Eigenschaften von Acryl vor Augen führt, eines zur Entstehungszeit (1962) ziemlich neuartigen Materials.

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90 Jahre wie im Fluge

Thonet FreischwingerDas Bauhaus ist 90. So weit, so geläufig. Nur kurz: Die mit ihren Ideen und Visionen bis heute wirksame Schule für Kunst, Formgestaltung und Architektur wurde am 1. April 1919 in Weimar gegründet und bestand an ihrem Entstehungsort bis 1925. Dann zogen Meister und Schüler nach Dessau um, wo 1926 das von Walter Gropius geschaffene Bauhausgebäude – heute Herzstück der UNESCO-Welterbestätte – seine Pforten öffnete. Nach einem 1932 erzwungenen nochmaligen Umzug war der Institution keine Zukunft mehr vergönnt:

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Romy Schneider-Porträts in Hamburg

Romy SchneiderPlanen Sie einen Kurzbesuch in Hamburg? Dann sollten Sie das bis spätestens 13. April 2009 tun, denn bis zu diesem Tag hängen im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ca. 140 Foto-Porträts (darunter etliche bis dato unveröffentlichte) der beliebten Schauspielerin als junger Frau, mit ihren Kindern, im Alltag und in Posen oder während Dreharbeiten. Manche dieser Fotografien – hinter der Kamera standen u. a. Helga Kneidl, Roger Fritz und F. C. Gundlach – helfen auch später Geborenen, Faszination und die andauernde kultische Verehrung dieser besonderen Persönlichkeit etwas besser zu verstehen. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe finden Sie am Steintorplatz 1 in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs (Tel. 040/428134-2834) und im Internet unter www.mkg-hamburg.de

Neues Museum in der Hamburger Hafencity

Maritime MuseumIn den Kaispeicher B, das älteste noch bestehende Speichergebäude im Hamburger Hafen, ist das „Internationale Maritime Museum“ eingezogen. Auf zehn Etagen, die hier Decks heißen, sind 3.000 Jahre Geschichte der Schifffahrt ausgestellt. Zum einen ist dies ein tolles Museum, das für Kinder und Erwachsene interessant ist. Zum anderen ist aber besonders die Ausstellungsarchitektur sehenswert. Die Kombination aus alter Bausubstanz, hochmodernen Stahlstützen, offenem Treppenhaus, Präsentationsideen und guter Lichtplanung ist einmalig. Gehen Sie einfach mal hin.

Adresse und Öffnungszeiten
www.internationales-maritimes-museum.de