SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Einträge getagged ‘Leuchte’ (8)

Selbstgemachte Kürbislampen

anonymous to you

In knapp drei Wochen ist Halloween. Und das bedeutet nicht nur wieder verkleidete Kinder an der Haustür, die Süßigkeiten fordern, sondern auch illuminierte Kürbisköpfe – mit denen die ersten schon jetzt ihre Fenster schmücken.
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Mein liebstes Stück: Tischleuchte “Pulpo vichy” von Rauminraum

rauminraum-pulpo

Es ist so weit: Ich stecke mitten im Umzug in meine erste eigene Wohnung. Und zur Feier des Tages habe ich mir auch gleich etwas gegönnt. Nein, kein Stück Sahnetorte, kein neues Paar Schuhe und auch keinen Luxusurlaub. Stattdessen habe ich mich für eine schicke, kleine Tischleuchte aus der Bremer Designschmiede Rauminraum entschieden. Meine neue Mitbewohnerin heißt “Pulpo vichy rot”, besteht aus geöltem, furniertem Eichenholz und trägt einen handgearbeiteten Schirm aus kariertem Chintz. Ziemlich stilvoll, wie ich finde.

Leuchtenfamilie "Pulpo" von Rauminraum

Leuchtenfamilie "Pulpo" von Rauminraum

Außerdem kommt sie aus gutem Hause. Zur norddeutschen Leuchtenfamilie “Pulpo” gehören neben der Tischleuchte (41 cm) noch eine Boardleuchte (75 cm) und eine Stehleuchte (147 cm). Alle stammen aus der Feder des dreiköpfigen Designteams Rauminraum, das seit 2001 Innenräume gestaltet und eigene Objekte entwirft. Auch in Sachen Mode ist die “Pulpo”-Familie nicht auf die Nase gefallen, denn ihre Schirme gibt es in zahlreichen Farben sowie mit Karo- und Schottenmuster. Den Namen haben die Leuchten übrigens bekommen, weil ihre Form an die eines im Wasser schwebenden Tintenfisches erinnert.

Jetzt muss meine neue Mitbewohnerin nur noch bei mir einziehen. Ein schönes Plätzchen hätte ich schon für sie. Doch die “Pulpo” reist ganz standesgemäß mit eigenem Chauffeur und wird von ihm bis an meine Wohnungstür gebracht. Und das hoffentlich bald.

Die dunkle Seite der Macht schlägt zurück… und spendet Licht

"AT-AT Walker": LifegoodsKennen Sie noch die hundeähnlichen Kampfläufer, die über den Schneeplaneten “Hoth” marschierten und die Basis der Rebellen angriffen? Klingelt da was? Genau, wir befinden uns im Film “Star Wars – Das Imperium schlägt zurück”. Die so genannten All Terrain Armored Transports, besser bekannt als “AT-AT Walker” waren eines der technischen Highlights aus der frühen Trilogie. Nun kehren Sie zurück – in Form einer Leuchte.

Drei schweizer Produktdesigner haben unter dem Label “Lifegoods” die Designstudie einer Bodenleuchte herausgebracht. Ihr Model “AT-AT Walker” erinnert an den gleichnamigen großen Bruder aus dem “Star Wars”-Unviersum.

Das Ergebnis kann sich dabei wirklich sehen lassen. Herausgekommen ist eine hohe, schlanke und elegant anmutende Standleuchte aus Walnuss, die nicht nur Fans von Laserwaffen und Raumschiffen begeistern dürfte.

Möge die Macht mir dir sein!

Gesehen auf: lifegoods.ch

Designer-Leuchte selbstgemacht

www.pickles.noSie kennen doch sicherlich die an einen Kokon erinnernde Leuchte “Random Light” von Moooi? Eine wirklich schöne Designerleuchte, die selbstverständlich ihren Preis hat.

Auf der norwegischen Internetseite pickle.no haben wir eine DIY-Anleitung gefunden, mit der Sie ganz leicht diese Art Leuchte nachbauen können. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein großer Luftballon, Baumwoll- oder Acrylgarn, Vaseline, einen wasserfesten Stift und Tapetenkleister.

Die vollständige Anleitung können Sie unter der folgenden Adresse nachlesen.

Gesehen auf: www.pickles.no

…und die Lampe bitte in die Mitte!

sw-blog-07-01-10Während Sie noch rastlos damit beschäftigt sind, Ihren Tisch auf der Suche nach dem idealen Standplatz im Zimmer hin und her zu bugsieren, verrate ich Ihnen schon mal einen Trick für später. Es geht um Ihre Hängeleuchte, die den Tisch eines Tages erhellen soll – genauer: um deren Fixierung an der Decke. Wo genau muss der Schraubhaken sitzen? Sie werden staunen, wie simpel sich der Punkt ermitteln lässt.

Sobald das Möbel seine endgültige Position eingenommen hat, bestimmen Sie mit Zollstock oder Maßband die Mitte der Tischplatte. Dort stellen Sie senkrecht eine Taschenlampe auf, deren Lichtkegel sich möglichst engwinklig bündeln lässt, und markieren das Zentrum des Lichtscheins an der Decke – exakt dort platzieren Sie dann die Befestigung. Sollten Sie nicht zu den Traditionalisten gehören, die eine Taschenlampe benutzen, greifen Sie stattdessen zum Laserpointer.

Ganz im Vertrauen: Sind Sie unverbrüchlich davon überzeugt, dass Ihr Tisch direkt von oben beleuchtet werden soll? Damit die Umsitzenden ihr jeweiliges Visavis erkennen können, muss die Lampe ja in einer gewissen Höhe hängen; das wirkt sich unangenehm aus, sofern die Augen von der Lichtquelle geblendet werden können. Oftmals führt eine Lichtregie, die sich vom Prinzip der senkrecht über dem Tisch platzierten Leuchte frei macht, zu den vorteilhafteren Resultaten.

EU-Glühbirnenverbot: Viel Licht – und wie viel Schatten?

EnergiesparlampeUnd? Wie sieht es nun bei Ihnen aus? Knipsen Sie nach wie vor Glühbirnen an? Haben Sie sich mit diesen Leuchtknollen vielleicht sogar bevorratet, um über das Jahr 2012 hinaus gerüstet zu sein? Oder vertreiben Sie die Dunkelheit bereits mit Energiesparlampen, wie es der Intention des am 1. September 2009 in Kraft getretenen und im Laufe von drei Jahren etappenweise sich verschärfenden EU-Glühbirnenverbots entspricht?

Leuchten Ihnen die zukunftsträchtigen Lichtquellen ein? Welche Unterschiede fallen Ihnen im Alltag auf – in puncto Handhabung, Helligkeit, Atmosphäre, Energiebilanz?

Bitte erzählen Sie mal! Klicken Sie einfach auf den Link „Kommentar schreiben“ – und los geht’s.

Übrigens: Der zuweilen als Lichtpapst apostrophierte Designer Ingo Maurer, ein leidenschaftlicher Liebhaber der guten alten Glühlampe, präsentierte auf der Mailänder Möbelmesse 2009 ein milchfarbenes Schein-Präservativ zur Vermummung von Klarglas-Birnen, damit diese zwecks milderen Lichts den Charakter von Mattglas-Birnen annehmen. Im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT gibt er zu bedenken: „Unser Euro-Condom besteht aus hitzebeständigem Silikon. Handelsübliche Kondome sind aus Latex und wohl nicht hitzebeständig. Das Produkt ist allerdings ausschließlich zur Anwendung auf einer Glühbirne gedacht, das möchte ich betonen. Wir wollen nicht für irgendwelche Geburten verantwortlich sein.“

www.ingo-maurer.de

Leuchtenkollektion “Hidden Royalty”: Lang lebe die Königin!

"Hidden Royalty Lamps", Nicolette BrunklausHamburg ist toll! Da gibt es aber noch eine Stadt, die mindestens genauso toll ist: London. Seit Jahren versuche ich meinen Großonkel dort wieder einmal zu besuchen, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen: Bombenwarnungen, gesperrte Flughäfen, Wasserschäden oder eine gebrochene Hüfte seinerseits.

Dabei finde ich den britischen “Way of life” einfach wunderbar: ein bisschen viktorianisches Erbe, gepaart mit modernen Trends, abgerundet von einer Prise Rock- und Popkultur und dazu gibt’s Tee, na klar!

Doch nun habe ich einen Weg gefunden, die Zeit bis zu meinem nächsten Besuch in der Weltmetropole London stilvoll zu überbrücken. Mit der Leuchtenkollektion “Hidden Royalty” kann ich meiner heimlichen Leidenschaft für Großbritannien nämlich auch hier in Hamburg nachgehen und ich muss nicht einmal aus dem Haus.

Die Hängeleuchten von Nicolette Brunklaus sehen auf den ersten Blick zwar nicht besonders britisch aus. Auf den Schirmen aus Vinyl und Baumwolle sind lediglich schwarze Medaillons aufgedruckt, die ein wenig an Bilderrahmen im Kolonialstil erinnern. Schaltet man die Leuchten aber an, dann erscheint in den Medaillons das Portrait von Queen Victoria. Surprise, Surprise! Dieses leuchtende Understatement ist wirklich “very british”.

www.brunklaus.nl

Liebe Leserin, lieber Leser!

CuboluceAls ich zum ersten Mal die Redaktion von Schöner Wohnen betrat, fühlte ich mich schon zwei Stunden später in meine Kindheit zurückversetzt. Wir sprachen über Möbelklassiker, Stühle, Tische, Sessel, die seit Jahrzehnten die Welt begeistern. Mit dabei: die „Cuboluce“, ein kleiner, schwarzer Leuchtwürfel. Ich erkannte ihn sofort. Er hatte in meinem Kinderzimmer auf einem weißen Holznachttisch neben meinem Bett gestanden und schenkte mir Licht. Konnte ich nicht einschlafen, klappte ich ihn immer wieder auf und zu, bis ich müde wurde. Lampe an- und ausschalten statt Schafe zählen sozusagen. Wie wertvoll sie war, erfuhr ich erst jetzt in der Redaktion. Am Abend nach meinem ersten Arbeitstag stieg ich in den Keller, um die Lampe zu suchen. Ich fand sie in einer Kiste hinten links. Heute steht sie am Bett meines kleinen Sohnes. Und beweist mir: Gutes Design berührt die Menschen.

Mein Name ist übrigens Stephan Schäfer, ich bin der neue Chefredakteur. Und ich hoffe, wir erleben noch viele schöne, aufregende Momente miteinander. Beim schöner Wohnen und Leben.

www.cinienils.com

Herzlichst Ihr

Stephan Schäfer