SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

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Ikea mal anders – “UNIKEA” von Kenyon Yeh

Unikea

Der in London ansässige Produkt- und Möbel-Designer Kenyon Yeh hat eine neue und ungewöhnliche Möbel-Kollektion herausgebracht. In seiner Kollektion “UNIKEA” (Unique Ikea) geht es um die Entwicklung persönlicher Identität in dem allgegenwärtigen Einheitsbrei der Volksmöbelkaufhäuser.

“Ich habe einfach – ohne die Anleitung zu verwenden – die Stücke eines gewöhnlichen Ikea Starter-Sets zusammenmontiert, hier und da neue Details hinzugefügt und so neue Möbelstücke nach meinen Bedürfnissen entworfen”, sagt der Designer.

Herausgekommen sind Stücke wie “Lopa”, “Kenn” und “Bria”. Ob die Objekte alltagstauglich sind, können wir nicht beurteilen, aber als interessante Staubfänger eignen sie sich allemal.

Gesehen auf: iamkenyon.com

Kerzen (-licht) von Ikea

„Björkefall“ IkeaNatürlich kaufe ich immer Kerzen, wenn ich bei Ikea bin. So wie alle, die ich kenne. Wenn man sonst nichts findet, Kerzen gehen immer (so wie die Kekse aus dem Lekkerland hinter den Kassen!). Aber ich gucke mir auch jedes Mal die Kerzenständer an, die neu im Sortiment sind. Das Modell „Björkefall“ für 2,99 Euro gefällt mir im Moment besonders gut: Aus Stahl gegossen, super preiswert und unkompliziert, im Look wertig und sehr skandinavisch, simpel und zusammen mit einer Kerze ein schönes Mitbringsel (Motto: Licht schenken!). So einfach kann gutes Design sein.

Probewohnen in Görlitz

Foto: privatAls (gelernter) Hamburger bin ich von der Überzeugung durchdrungen, in der schönsten Stadt Deutschlands zu leben. Und Rang zwei? Die Silbermedaille gebührt meiner Ansicht nach der östlichsten Stadt des Landes: Görlitz.

Wer sich von der Richtigkeit meiner These überzeugen möchte, hat dazu kostenlos Gelegenheit: Unter dem Motto „Schau doch mal rein! Probewohnen in Görlitz“ können Interessenten eine Woche lang in einer von IKEA eingerichteten Drei-Zimmer-Altbauwohnung im Görlitzer Gründerzeitviertel wohnen (und auf Wunsch zwei eigene Möbelstücke mitbringen). Sie müssen sich lediglich ein paar wissenschaftlich motivierte Fragen gefallen lassen, denn es handelt sich um ein staatlich gefördertes, von der Technischen Universität Dresden begleitetes Projekt des sogenannten Revitalisierenden Städtebaus. Das Modellvorhaben, gestartet im Herbst 2008, wird wegen des großen Erfolges bis Sommer 2010 fortgesetzt.

www.probewohnen-goerlitz.de

Lesetipp:
www.monumenteonline.de/

Fenomenal: Ikea im Museum

1-ikea-ausstellungWas macht das Ikea-Männchen im Museum? Wer hätte das gedacht: Ikea-Möbel sind neuerdings museumsreif und mit ihnen das kleine Männchen, bestens bekannt von den Ikea-Aufbauanleitungen. Lesen Sie mehr

Mini-”Billy” von Ikea

MiniaturbillySoeben fand ich in meiner Post überraschend ein kleines braunes Paket mit einem “Billy”-Regal von Ikea – in Miniatur zum Selberaufbauen! Die Steckteile sind süße fünf Millimeter lang, ein Regalboden schmale 12,5 Zentimeter breit, die Seitenteile 33 Zentimeter hoch. Ich werde mich gleich ans Aufbauen machen. Und in der Zwischenzeit kann ich mir überlegen, wie ich mein Mini-”Billy” in Szene setze. Hm. Ich könnte darin meine Läkerol-Lakritzschachteln aufstellen. Oder vielleicht meine Teebeutelsammlung einsortieren, oder auf jeden Regalboden einen Schokoriegel deponieren, abwechselnd Duplo, Kinderriegel, Duplo. Oder … Haben Sie eine Idee?

Ikea – wie alles begann

"Kontiki", IkeaGenau 20 Jahre lang habe ich den Campus der Universität Hamburg nicht mehr betreten. Ein Wiedersehen gab es letzten Donnerstag, da lud Ikea die Presse ein und zwar in das Audimax. Es wurde gefeiert. Der Katalog 2010 ist gedruckt und zwar 29,6 Millionen Mal. Demnächst liegt er in fast jedem deutschen Haushalt im Briefkasten. Aber es gab noch einen Grund, um mit Früchte-Bowle anzustoßen. „Billy“ feiert Geburtstag. Das legendäre Regal wird 30 Jahre alt. Fast genauso lange kenne ich Ikea. Als unmögliches Möbelhaus aus Schweden eroberte es von 1974 an die vier Wände der Deutschen. Als ich mir vier Jahre später mein Jugendzimmer komplett neu einrichten durfte, war für mich klar: Das geht nur mit den Kiefernmöbeln aus Schweden. Unter anderem fiel meine Wahl auf „Kontiki“, einen klobigen Relaxer, der erschwingliche 178 DM kostete. Ich fand ihn lässig. Meine Freundinnen übrigens auch. Niemand hatte damals ein so cooles Zimmer wie ich. Danke Ikea.

www.ikea.de

Foto: PrivatP.S.: Ich weiß, es existiert, das Bild von mir als 14-Jährige und „Kontiki“. Gefunden habe ich es leider nicht. Aber der Sessel schmückte noch meine erste Studentenbude. Irgendwann kam das gute Stück mir dann aber abhanden.