SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Einträge getagged ‘Garten’ (8)

Wespen vertreiben mit Hausmitteln

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Aufgrund der gut funktionierenden Fruchtfliegenfalle habe ich mich auf die Suche nach Hilfe gegen Wespen gemacht – einer derzeit recht nervigen Sommerplage. Mit Kupfermünzen auf dem Tisch, über nelkengespickte Zitronen bis hin zu verbranntem Kaffeepulver habe ich mich den gestreiften Jägern gestellt. Lesen Sie, ob’s geholfen hat. Lesen Sie mehr

Gärtnern in Zeiten von EHEC

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Wir bauen jetzt selbst an. Ganz genau genommen: Gemüse! Und noch konkreter: Radieschen, Möhren, aber auch Salat und Hängegurken. Richtig gelesen: Hängegurken – aber dazu später! Denn wie Viele andere auch, sind wir beim Gemüse nachhaltig verunsichert. Zusätzlich sah der Abendbrottisch ohne Gurken, Tomaten und anderes Grünzeug so traurig aus, dass wir eines Tages einfach ein nahe gelegenes Gartencenter plündern mussten und von nun an unseren Salat selbst ernten wollen. Lesen Sie mehr

Archipod: Das Home-Office für den Garten

ArchipodWas auf den ersten Blick wie eine Laube oder ein Geräteschuppen aussieht, ist ein moderner, durchdachter und voll ausgestatteter Arbeitsplatz für Ihren Garten.

Der Archipod besteht aus einer gebogenen Holzkonstruktion mit einer gut dämmenden Fiberglasisolation innen und wohlriechenden Zedernholzschindeln außen. Er sieht aus wie ein überdimensionierter Tannenzapfen mit Bullaugen. Gleichzeitig könnte er Pate stehen für eine Hobbit-Höhle im Film “Der Herr der Ringe”.

Der Innenbereich ist größer als der Pod von außen vermuten lässt. Der Arbeitsplatz ist ergonomisch durchdacht und der gebogene Schreibtisch bietet viel Platz für Computer und allerhand Arbeitsgerät. Durch die Dachkuppel und die runden Seitenfenster strömt helles Tageslicht, während Außengeräusche auf ein Minimum reduziert werden.

Hier lässt es sich vortrefflich arbeiten – notfalls können Sie ihn aber auch einfach dazu nutzen, um sich einmal vor der nervenden Familie zu verstecken.

Wir finden, der Archipod ist eine runde Sache.

Gesehen auf: archipod.co.uk

Baum des Jahres 2010

Foto: Prof. Dr. Roloff

Foto: Prof. Dr. Roloff

Die Vogelkirsche wurde zum Baum des Jahres 2010 gekürt. Damit würde ein Gehölz geehrt, dass wie kaum ein anderes von uns genutzt wird: Das rötliche Holz ist ein wertvoller einheimischer Rohstoff für die Herstellung von Möbeln und Furnieren. Besonders in der Biedermeierzeit war das Holz begehrt. Daneben ist die Vogelkirsche die Mutter aller Süßkirschen und liefert uns knackige Früchte. Meine Favoritin ist übrigens die Hedelfinger Riesenkirsche. Wenn Sie im Garten noch Platz haben, sollten Sie diese Sorte pflanzen. Im Frühling schäumt der Baum über vor weißen Blüten und der Geschmack der Früchte übertrifft alles, was Ihnen im Supermarkt an Kirschen angeboten wird. Jetzt im Herbst zückt der Baum seinen letzten Trumpf und schmückt sich noch einmal mit einem farbenprächtigen Blätterkleid.

www.baum-des-jahres.de

Für die Wunde am Baum

"Baumsalbe" CompoAuch Bäume brauchen Pflege! Wer voller Tatendrang seine Gehölze im Garten mit Säge oder Astschere auslichtet, verletzt sie unweigerlich. Damit keine Krankheitserreger wie Pilze über die Wunde in die Pflanze eindringen können, sollten Sie Schnittstellen ab einem Durchmesser einer 2-Euro-Münze gut versorgen. Ausgefaserte Schnitt- und Sägewunden mit einem scharfen Messer glatt schneiden. Dann die Wunde und darüber hinaus etwa einen Zentimeter der intakten Rinde mit „Lac Balsam“ (Compo) bestreichen. Die Tube hat praktischerweise eine integrierte Bürste, mit der Sie die dunkle, cremige Substanz gut verteilen können. Auf Kleidung sollte die Baumsalbe nicht kommen: Wer sie nicht schnell mit warmem Wasser auswäscht, wird eine bleibende Erinnerung an die Gartenarbeit auf Jacke und Hose mit sich herumtragen.

www.compo.de

Das Multiholk Vogelhaus

www.schwedenstil-garten.deStadtvilla mit vier bis acht Zimmern, hell, Ausrichtung Südwesten, grüne Umgebung und total bezahlbar – für meine Vögel im Garten. So chic würde ich auch gern wohnen und von Herzen gönne ich es meinen kleinen Freunden. So können sie entspannt ein Nestchen bauen und ihre Kinder dort großziehen. Im Winter allerdings dient es auch als Futterplatz, denn es ist ein Multiholk: eine Kombination aus Nist- und Futterhaus, in dem das Futter in der feuchten Jahreszeit vor Nässe geschützt wird.

Ich bin übrigens ein netter Vermieter – ein bisschen  Gezwitscher reicht mir als Miete!

www.schwedenstil-garten.de

Botanisieren leicht gemacht

Faszinierende WildpflanzenNeulich musste mein Sohn für die Schule ein Herbarium anlegen: Blätter von 20 Pflanzen, nicht aus dem Garten, bitte frisch! Da der Herbst vor der Tür steht, duldete die Sache keinen Aufschub, die ersten Birkenblätter segeln schon von den Ästen. Also auf in den Wald und auf die Feldflur, Bäume stehen dort ja zur genüge herum. Kastanie, Robinie und Walnuss sind bekannt, aber dann wurde es schon schwierig. Haselnuss? Oder doch Feldulme? Von drei bis zwanzig kann es sehr, sehr weit sein! Hätte ich nur das Buch „Faszinierende Wildpflanzen“ schon gehabt, die Hausaufgabe wäre ein glatter Durchgang geworden.

Dieses „Herbarium in Fotos“ aus der Edition Delius ist ein Buch zum Sattsehen: Rechts, auf schwarzem Grund, sind toll fotografierte Blätter, Blüten, Keime, Samen und Wurzeln der Pflanzen zu sehen, links erfährt man so ziemlich alles über ihre Größe und ihr Verbreitungsgebiet, über Namen und Eigenheiten, über Geschichte und Verwendung. Endlich ein Nachschlagewerk, das nicht nur zum Nachschlagen taugt, sondern auch und vor allem zum Gucken!

Pierre und Délia Vignes: „Faszinierende Wildpflanzen. Ein Herbarium in Fotos, 576 Seiten, Delius Klasing Verlag, 49,90 Euro

Baumhäuser für Vögel

BaumhäuserDiese Hochhaussiedlung habe ich in Dänemark entdeckt. Sie hängt in einem Baum direkt vor einem Kapitänshäuschen, in dem offensichtlich ein Vogelliebhaber wohnt. Vom ersten Stock aus kann er das Treiben nun auf Augenhöhe beobachten. Eine nette Form von Voyeurismus. Ich frage mich, ob die Vögel eigentlich gerne so dicht an dicht wie in einer Kolonie brüten oder ob sie sich von ihren Nachbarn gestört fühlen. Scheint aber ja gut zu funktionieren.