Wir von SCHÖNER WOHNEN bewundern uns manchmal selbst: einfach toll, unser untrügliches Gespür in allen Stil- und Geschmacksfragen! Und dass wir unfehlbar beurteilen können, was für ein Zuhause gut und schön und richtig ist.
Ohne den Hauch eines Zweifels?
Jetzt kommt uns ein (in London lebender) Schweizer in die Quere, indem er Sätze schreibt wie diese: “Architektenpläne scheitern, weil unser Gefühl der Zufriedenheit aus zarten und ziemlich unvermuteten Fäden gewebt wird. Es reicht nicht, dass unsere Sessel bequem sind, ihre Lehne soll uns auch suggerieren,
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Tags: Architektur, Buchtipp, Shoppingtipps
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… hatte ich so gedacht und nach Lust und Laune sozusagen Kraut und Rüben wahllos angepflanzt. Zwar war mir der Begriff Fruchtfolge geläufig, aber ich plante ja keine Landwirtschaft im großen Stil und im Übrigen sah ich mich in meinem Tun durch eine Schweizer Gartenautorin bestärkt, die sinngemäß schrieb, man könne getrost einfach drauflospflanzen, das wachse schon. War aber nicht so. Einiges spross zwar wie wild, anderes aber kümmerte vor sich hin und ging schließlich ein. Nun kennt man gleichgelagerte Erklärungen ja zum Beispiel von Bayern-Managern nach einem verlorenen Spiel: Der Boden war unbespielbar! Aber wie im Fußball so im Garten: Der Boden war für alle Beteiligten der gleiche. Das konnte es also nicht sein. Auf die Sprünge geholfen hat mir ein Buch, das “Gärtnern im Rhythmus des Mondes” heißt. Da gibt es Erklärungen zum großen kosmischen Reigen, was mich aber vor allem interessierte, waren die einzelnen Pflanzenbeschreibungen, denen praktische Ratschläge zur Seite gestellt sind, sowie eine Auflistung von Begleitpflanzen und vor allem von unverträglichen Pflanzen. Und jetzt weiß ich auch, warum aus meinen Tomaten nichts wurde: weil ich daneben Kohl und Blumenkohl gepflanzt hatte – was man nicht tun sollte. Also: Nachlesen hilft!
Fiona Hopes: “Gärtnern im Rhythmus des Mondes”,
Delius Klasing Verlag, 348 Seiten, 24,90 Euro
Tags: Buchtipp, Garten, Shoppingtipps
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Kann ein Apfel leckerer schmecken, als wenn er aus dem eigenen Garten und vom eigenen Baum stammt – den man selbst gepflanzt, gezogen und geschnitten hat? „Obstbäume“ informiert über Kern- und Steinobst, Beerenobst und Zitrusfrüchte, über Pflanzung, Schnitt, Werkzeuge und Erziehung, liefert Steckbriefe der Früchte und das alles in so appetitanregender Form, dass man am liebsten gleich loslegen möchte mit der Arbeit im Garten. Und wer keinen Garten hat, kann das wie alle Bände der Edition Delius schön aufgemachte Buch zum Nachschlagen benutzen; oder einfach nur zum Schauen.
„Obstbäume“ von Andrew Mikolajski, Edition Delius im Delius Klasing Verlag, 19,90 Euro
Tags: Buchtipp, Garten, Geschenkideen, Shoppingtipps
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