
"o.T." von Lambert Kamps, Foto: Ilda Kim & Kirstin Griech / "Atlas" Johannes Marmon, Foto: Daniel Schludi
Er gehört zu Weihnachten wie bunte Eier zu Ostern, ausgehöhlte Kürbisse zu Halloween oder Raketen zu Silvester – der Weihnachtsbaum. Dass es dabei nicht immer ein herkömmlicher Baum sein muss, zeigt die Ausstellung “Oh Tannenbaum – designer christmas trees” der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (HfG Karlsruhe). Lesen Sie mehr
Tags: Ausstellung, Weihnachten
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Chefs gibt es in zwei Sorten. Chefs der einen Sorte erreichen ihr Chefbüro in der Chefetage über Treppenstufen. Chefs der anderen Sorte erreichen ihr Chefbüro in der Chefetage mit dem Lift. Und dann gab es noch Tomás Bat’a. Für ihn als Chef waren Chefbüro, Chefetage und Lift ein und dasselbe.
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Tags: Ausstellung, Museum, Pinakothek der Moderne
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Was macht das Ikea-Männchen im Museum? Wer hätte das gedacht: Ikea-Möbel sind neuerdings museumsreif und mit ihnen das kleine Männchen, bestens bekannt von den Ikea-Aufbauanleitungen. Lesen Sie mehr
Tags: Ausstellung, Ikea
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Mehr als 50 Jahre meines Lebens mussten vergehen, bis dass mir der Begriff „Gaunerzinken“ zum ersten Mal begegnete. Das geschah jüngst in Graz, wo ich mich urlaubshalber aufhielt und die Ausstellung (keine Tippfehler:) „Gute Zeichen – Schlechte Zeichen“ im Volkskundemuseum des Landesmuseums Joanneum besuchte.
Was man mit unverbildetem Blick für kindliche Kritzeleien halten und arglos ignorieren könnte, sind zuweilen – so lernt der Betrachter – absichtsvoll an Türen, Briefkästen, Klingeltafeln oder Gegensprechanlagen hinterlassene Strichcodes, mit denen sich Einbrecherbanden oder deren Kundschafter zum Beispiel darüber verständigen, ob in dem betreffenden Anwesen etwas zu holen ist, ob eine Alarmanlage existiert, ob die Bewohner bewaffnet sind,
ob es sich um eine alleinstehende Frau handelt, ob ein Hund lauert oder ob das Objekt bereits ausgeraubt wurde.
Diese sogenannten Zinken – abgeleitet von signum (lateinisch: Zeichen) beziehungsweise zinko (althochdeutsch: Zacke, Spitze) – waren dereinst im Mittelalter gebräuchlich und erleben nach Beobachtung der österreichischen Polizei gegenwärtig „ein kleines Comeback“, das in den Medien des Landes einige Resonanz fand. Während einerseits appelliert wird, die Gefahr nicht zu überschätzen, empfiehlt andererseits ein Merkblatt: „Wenn Sie Gaunerzinken im Umfeld Ihrer Wohnung entdecken, entfernen Sie diese! Machen Sie Ihre Nachbarn darauf aufmerksam. Vielleicht entdecken Sie weitere markierte Stellen.“
www.museum-joanneum.at
Illustrationen: www.code-knacker.de
Tags: Ausstellung, Kurioses, Unterwegs
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Foto: Pertlwieser/StPl
Es ist wieder so weit: Sommerzeit, Urlaubszeit. Somit auch Zeit für die Frage: „Was machen wir im Urlaub? Wohin geht’s? Und wie lange? Pauschalurlaub? Städtetrip oder doch die Survivaltour?“ – Viele Fragezeichen, das Internet sollte helfen! Bei der intensiven Suche bin ich schließlich über etwas gestolpert, dass ich diesem Blog nicht vorenthalten möchte.
Allen Österreich-Fahrern, vor allem den Linznahen, sei der „Höhenrausch“ ans Herz gelegt. Ich habe ihn selber noch nicht erlebt, aber wenn es mich bis Ende Oktober noch nach Linz verschlagen sollte, wird er ganz oben auf meiner To-Do-Liste stehen.
Der „Höhenrausch“ ist eine Ausstellung über den Dächern von Linz. Video-, Kunst- und Architekturinstallationen, u.a. von Erwin Wurm und Ricardo Jacinto, werden auf einem Parcours über der Stadt gezeigt. Das japanische Architekturbüro Atelier Bow-Wow hat zusammen mit Riepl Riepl Architekten die Ausstellungsarchitektur gestaltet. Definitiv eine Möglichkeit, Linz auf einzigartige Weise mit ganz neuen Perspektive zu erleben. „Höhenrausch“ ist noch bis zum 31.10.2009 zu sehen und kostet 10 Euro Eintritt.
Auf, Auf, ihr Dachwanderer!
Kunstausstellung OK Höhenrausch
www.ok-centrum.at/hoehenrausch
Tags: Architektur, Ausstellung, Linz, Unterwegs
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Das Bauhaus wird 90. Von seiner Inspirationskraft hat es aber bis heute nichts verloren. Das beweist die Ausstellung “Bauhaus zwanzig-21″, die noch bis zum 26. April 2009 im Architekturmuseum in Frankfurt am Main zu sehen ist. Der New Yorker Fotograf Gordon Watkinson hat zwölf wichtige Werke der Bauhaus-Architektur und zwölf aktuelle Bauprojekte namhafter zeitgenössischer Architekten fotografisch in Szene gesetzt. Die Fotografien werden durch eine begehbare Rauminstallation mit Re-Editionen von Bauhaus-Möbeln ergänzt. Wer es nicht schafft, nach Frankfurt zu kommen, kann die Fotos ab dem 7. Mai in Krakau besuchen. Von Polen wird die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft der UNESCO steht, für drei Jahre rund um den Globus reisen.
Tags: Ausstellung, Fotografie, Termine, Tipps, Tour, Unterwegs
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