SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

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Der Wiener Kaffeehausstuhl im Bild

Über schöne Bilder einer der erfolgreichsten Stühle der Welt, des Wiener Kaffeehausstuhles, kann sich derzeit die Firma Thonet freuen. Anlässlich des 150. Geburtstages des berühmten Bugholzstuhles, den Michael Thonet 1859 als „Consumsessel Nr. 14“  zum ersten Mal in Wien präsentierte, hatte die Enkelgeneration im letzten Jahr zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Abstrakte Inszenierungen, humoristische und emotionale Beiträge zeigen den Stuhl als Zeugen unseres Alltagslebens. Auswählen konnte die Jury unter 300 Einsendungen. Das rege Interesse an dem Wettbewerb verwundert nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass von dem Stuhl im Laufe seiner Geschichte über 150 Millionen Originale verkauft wurden – nicht mitgerechnet die unzähligen Kopien. Mehr Bilder vom Wiener Kaffeehausstuhl als Zeitzeugen gibt’s zu sehen unter
www.thonet.eu

Arne-Jacobsen-Design en miniature

www.minimii.com

Mögen sie Minis? Ich meine diese Miniaturmöbel. Kleine, originalgetreue Nachbauten intelligent designter, zeitgeschichtlich und ästhetisch prägender Möbel wie die „Miniatures Collection” von Vitra, die seit 18 Jahren immer wieder erweitert wird und nicht nur viele Liebhaber, sondern auch leidenschaftliche Sammler gefunden hat. Kleine bewundernswerte Objekte. Jetzt legen Arne-Jacobsen-Freunde nach. Die Idee zu einem Puppenhaus nach dem Vorbild des Wohnhauses von Jacobsen in Charlottenlund stammt von Linda Stenberg, die auf der Suche nach einem klar designten Puppenhaus für ihre Töchter nichts Passendes finden konnte. Das weiße Haus von Arne Jacobsen wird originalgetreu im Maßstab 1:16 oder 1:12 nachgebaut, passend dazu gibt es auch die Originalmöbel aus der Zeit: das „Ei“, den „Swan“, den „3107“ und den „Lounge Table“, alles geschrumpft. Design natürlich von Arne Jacobsen. In Deutschland soll das Häuschen ab Mai lieferbar sein, beispielsweise über Popo in Bremen, die es auch verschicken. Oder man wendet sich direkt an die Firma Minmii in Dänemark.

www.popo.de
www.minimii.com

Fenomenal: Ikea im Museum

1-ikea-ausstellungWas macht das Ikea-Männchen im Museum? Wer hätte das gedacht: Ikea-Möbel sind neuerdings museumsreif und mit ihnen das kleine Männchen, bestens bekannt von den Ikea-Aufbauanleitungen. Lesen Sie mehr

Revièra Maison in Hamburg

Revièra Maison in HamburgHamburger sind coole Großstädter, glaubt man. Allerdings wird man eines Besseren belehrt, wenn man die innerstädtischen Möbelmeilen mal abschreitet. Ein zweistöckiger Flamant-Flagshipstore in den Hohen Bleichen, das Marktex-Einrichtungshaus in der ABC-Straße oder auch Angelika Gellers Stadthaus in der Neustädter Straße: Ein gepflegter, internationaler Landhausstil ist gefragt. Und so hat ganz bestimmt unsere neueste Errungenschaft, der erste deutsche Flagshipstore der holländischen Einrichungsmarke Rivièra Maison, der jetzt, schon ganz auf Weihnachten eingestellt, am Neuen Wall eröffnet wurde, eine gute Chance, die Hamburger mitten ins Herz zu treffen.

Vom großen weichen Sofa, geweißten Schränken und Kommoden, Kronleuchtern, Körben, Schirmleuchten, Textilien aus Leinen oder Baumwolle, Tapeten, Gläsern, Geschirr und Accessoires findet man, was man zum Country-Wohnen braucht. Auf  500 qm kann man reichlich stöbern, und wer möchte, kann sich komplett in Henk Teunissen und Nico Tijsens “Riviera-Maison-Stil” einrichten. Und welche Großstadt soll dann als nächste in Deutschland an der Reihe sein? Hedda Willich, Verkaufsleiterin Deutschland, lächelt und sagt: “Zunächst bleiben wir erst einmal Hamburg treu.”

Rivièra Maison
Neuer Wall 77
20354 Hamburg
Tel: 040/ 369 05 47 00
www.rivièramaison.com

Mo – Fr:  10 – 19 h
Sa:  10 – 18 h

Revièra Maison in Hamburg

„Das Möbel“ – ein Wiener Kaffeehaus

www.dasmoebel.at
Das ist normal: Möbel kauft man im Möbelgeschäft. Wenn man Glück hat, gibt’s Leuchten und Accessoires auch noch in demselben Laden. Aber wenn man sein neues Sofa länger als ein Verkaufsgespräch ausprobieren möchte oder wissen will, ob man auf dem optisch so schönen Stuhl wirklich auch mal mehrere Stunden sitzen kann, gibt es ein Problem. Nicht so bei “Das Möbel” in der Wiener Burggasse. Denn “Das Möbel” ist ein Café und wird, wie die Wiener Kaffeehäuser schon immer, als erweitertes Wohnzimmer genutzt. Man trifft Freunde oder die beste Freundin, klappt sein Laptop auf und beantwortet E-Mails oder liest Zeitung. Ungewöhnlich nur, dass man dabei gleichzeitig die neuesten Produkte junger Möbeldesigner kennen lernt und sie bei einem guten Frühstück nebst Melange oder einem kleinen Abendessen bei schönem Wein auch ausprobiert. Danach ist klar, ob man das Licht des Kronleuchters aus den hellblauen PET-Flaschen wirklich gern mag oder sich die Sitzlandschaft aus sechseckigen Elementen ins eigene Wohnzimmer wünscht.

Margreta Schieszwohl, zuständig für die Zusammenstellung der Möbel, erzählt, dass so etwa alle halbe Jahr ein Austausch stattfindet. Aber lohnt sich das Geschäft? Schließlich werden die Sessel, Sofas, Tische und Stühle ja  einem ungewöhnlichen Härtetest ausgeliefert. Ja, es lohnt inzwischen. Denn nicht wenige Designer leihen ihre Produkte unentgeltlich aus, um sie zu testen und bekannt zu machen. Und wer Freude an den gezeigten Dingen gefunden hat, kann sich dann auch noch ausführlich in dem angeschlossenen Geschäft in der Gumpendorferstraße 11 beraten lassen und dort kaufen. Zur Nachahmung sehr empfohlen!

Das Möbel – das Café, Burggasse 10, 1070 Wien, Tel. 0043 1 524 94 97, geöffnet täglich 10 bis 1 Uhr

www.dasmoebel.at

O Tannenbaum: Weihnachten mit Papiertannenbäumchen?!

PIXEL PapierbaumSeptember, Hamburg leuchtet im schönsten Spätsommersonnenschein, aber für uns Wohnredakteure ist Weihnachten. Denn allerspätestens jetzt, eigentlich schon zu spät, zeigen uns die Firmen ihre Weihnachtskollektionen, die demnächst in den Läden zu sehen sein werden. Aber trotz Sommersonne, kaum bin ich in den verdunkelten Räumen abgetaucht, geht mir das Herz auf. Ach schön, wie’s da glänzt und glitzert. Und schon bin ich bei der eigenen Weihnachtsplanung und … erwische mich bei ketzerischen Ideen. Wäre es nicht super, diesmal gar keinen Stress zu haben? Nicht schon am dritten Advent den letztlich doch nie perfekten Weihnachtsbaum aus dem benachbarten Forst anzuschleppen? Sterne und Kugeln blieben diesmal verpackt und wenn dann der Heilige Abend naht, wird einfach so ein kleines Papiertannenbäumchen, wie ich es da vor mir sehe, hervorgezaubert. Kerze dazu und fertig ist?

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Homeservice: Beistelltische

Gerade bin ich dabei, mir einen Überblick über aktuelle Beistelltische zu verschaffen und entdecke einen Trend: Kantige Satztische haben ausgedient, der zeitgemäße Beistelltisch kommt dem Benutzer entgegen, fast hat man das Gefühl, er hält ihm die Kaffeetasse oder die Zeitung geradezu hin. Da muss man keine Bewegung zuviel mehr machen – herrlich für bekennende Couchpotatoes!

www.zanotta.com

www.bebitalia.com

www.moroso.it

Neuer Tapeten-Showroom

"Whiteroom"

Tapeten sind wieder da, heißt es. Aber woher kriegt man sie eigentlich? Vorbei die Zeiten, als der Malermeister regelmäßig mit großen Büchern anrückte, in denen man zu Hause blätterte. Also wie kommt man an die Tapete?

Eine Superadresse im Netz ist seit einiger Zeit tapetenagentur.de. Hier hat man ein großes internationales Angebot auch sehr ausgefallener „Wandbekleidungen“, wie zum Beispiel „Whiteroom“ von der Engländering Tracy Kendall (Foto). Wenn man sich nicht sicher ist, ob man mit einem Muster wirklich richtig liegt, kann man auch erst einmal ein Handmuster bestellen. Aber das Blättern in Büchern, das Fühlen von Oberflächen findet hier natürlich nicht statt. Wer das gern möchte, kann das jetzt in Hamburg sehr ausführlich tun. Im Showroom des Deutschen Tapeten-Instituts findet man, was die großen deutschen Tapeten-Produzenten wie Marburger, Rasch oder A.S. Creation und Importeure wie Rasch Textil zu bieten haben, kann sich beraten lassen und erfährt, bei welchem Händler die Tapeten dann zu haben sind. Showroom „Tapetenwechsel“, Ballindamm 2 – 3, geöffnet Montag bis Samstag, 10 bis 19 Uhr.

www.tapetenagentur.de
www.lust-auf-tapetenwechsel.de