Ich weiß: Eigentlich möchte man ja im Juli nicht unbedingt an den Winter denken. Dann ist es kalt, feucht und ungemütlich draußen … Obwohl sich dieser Sommer – zumindest hier im Norden – ja auch eher zu einem Reinfall zu entwickeln scheint.
Dennoch: Meist gestresst durch die Geschenksuche eine Woche vor Heiligabend nehme ich mir ganz fest vor, mich im nächsten Jahr eher und vor allem besser organisiert um die Geschenke zu kümmern. Sobald ich etwas Passendes für einen meiner Lieben finde, werde ich es mir notieren!! Dann kann ich entspannt ab Oktober mit viel Vorlauf die Bescherungsvorbereitungen abfrühstücken. Keine überfüllten Läden, keine Ratlosigkeit, kein “Leider schon ausverkauft!“ verbunden mit mitleidigen Blicken … Halten tut dieser Vorsatz leider immer nur bis zum 26. Dezember! :-) Neues Jahr, altes Spiel.
Darum für alle an dieser Stelle ein WIRKLICH zeitiger Geschenktipp, als eine Mischung aus Lust am Bauen, Interesse für Architektur und Schwelgen in Erinnerungen an die guten alten Kinderzimmertage, an denen man stundenlang Schulen oder Piratenschiffe als passionierter LEGO-Bauer zusammensetzte. LEGO hat eine neue Produktreihe in Planung: LEGO Architecture. Den Anfang machen zwei Sets vom Architekten Frank Lloyd Wright in Zusammenarbeit mit der Frank Lloyd Wright Foundation und Adam Tucker Reed von Brickstructures Inc.: das Guggenheim Museum und die Villa Fallingwater.
Leider sind diese beiden Meilensteine der Architektur vorerst nur auf dem amerikanischen Markt erhältlich – und somit als Urlaubsmitbringsel hervorragend geeignet. Zumal der Preis von 40,- USD deutlich unter der vom Zoll angesetzten Einfuhrgrenze liegt! Wahlweise kann man das Ganze auch online in den unten stehenden Shops bestellen. Wer hätte nicht gerne einen „echten“ Wright zu Hause?
www.brickstructures.com
www.guggenheimstore.org
Tags: Kurioses, Shopping, Tipps
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Foto: Pertlwieser/StPl
Es ist wieder so weit: Sommerzeit, Urlaubszeit. Somit auch Zeit für die Frage: „Was machen wir im Urlaub? Wohin geht’s? Und wie lange? Pauschalurlaub? Städtetrip oder doch die Survivaltour?“ – Viele Fragezeichen, das Internet sollte helfen! Bei der intensiven Suche bin ich schließlich über etwas gestolpert, dass ich diesem Blog nicht vorenthalten möchte.
Allen Österreich-Fahrern, vor allem den Linznahen, sei der „Höhenrausch“ ans Herz gelegt. Ich habe ihn selber noch nicht erlebt, aber wenn es mich bis Ende Oktober noch nach Linz verschlagen sollte, wird er ganz oben auf meiner To-Do-Liste stehen.
Der „Höhenrausch“ ist eine Ausstellung über den Dächern von Linz. Video-, Kunst- und Architekturinstallationen, u.a. von Erwin Wurm und Ricardo Jacinto, werden auf einem Parcours über der Stadt gezeigt. Das japanische Architekturbüro Atelier Bow-Wow hat zusammen mit Riepl Riepl Architekten die Ausstellungsarchitektur gestaltet. Definitiv eine Möglichkeit, Linz auf einzigartige Weise mit ganz neuen Perspektive zu erleben. „Höhenrausch“ ist noch bis zum 31.10.2009 zu sehen und kostet 10 Euro Eintritt.
Auf, Auf, ihr Dachwanderer!
Kunstausstellung OK Höhenrausch
www.ok-centrum.at/hoehenrausch
Tags: Architektur, Ausstellung, Linz, Unterwegs
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Ich als gelernte Architektin werde gerne des Öfteren von Freunden und auch Kollegen ob meiner schwarzen Kleidung gefoppt. Erst diese Woche habe ich mich mit einer Freundin auf der Michelwiese verabredet – ein doch größeres Gelände in Hamburg. Doch sie fand mich sofort. Und das netterweise begleitet von den Worten: “Der einzige komplett schwarze Fleck hier auf der Wiese zwischen all den Sommerfarben- das konntest ja nur DU sein!” Und wenn ich mich doch gelegentlich dazu hinreißen lasse, einen Farbtupfer an mir zuzulassen, heißt es gleich: “So bunt heute? Bist du krank?”
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Tags: Buchtipp, Farben, Schwarz
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Jeder kennt es von sich selbst: Es gibt Musik fürs Autofahren, zum Putzen, im Urlaub, bei guter Laune und so weiter. Musik, die der Situation entspricht, die eine Stimmung ausdrückt, bewegt und auch Handlungen beeinflusst. Immer sehr subjektiv, aber mit großem Effekt. Ich komme darauf, weil ich mich schon seit meinem Studium oft gefragt habe, wie sehr Musik Einfluss nehmen kann auf den architektonischen Gestaltungsprozess. Es geht dabei jetzt weniger um eine Abhandlung über die Zusammenhänge von Architektur und Musik, die es in vielfacher Hinsicht (psychologisch, physiologisch, geometrisch, funktionell, historisch etc.) schon in Büchern, Dissertationen und im Internet zu lesen gibt, sondern vielmehr um die eigene subjektive Erfahrung, die ich gemacht habe.
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Tags: Architektur, Kunst, Musik
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Meine Freunde sagen mir ja, ich soll eine eigene Sendung im Teleshop starten, da ich jedem (ob er es hören möchte oder nicht) eine ganz bestimmtes Putzhilfe empfehle: den Schmutzradierer!
Spaß beiseite, diese Erfindung ist in meinen Augen schlichtweg genial! Jetzt wird man sich vielleicht fragen, ob ein Putzmittel im Redaktionsblog von SCHÖNER WOHNEN richtig aufgehoben ist. Da kann ich nur entschieden mit “JA!” antworten.
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Tags: Geschenkideen, Putzmittel, Tipps
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Da ich diesen Blog aufmerksam lese, möchte ich den Beitrag meines Kollegen zum Thema Farbe ein wenig ergänzen
(Beitrag: Zu viele weiße Wände):
Ich stimme voll und ganz zu, dass die ausschließlich weiße oder betongraue, antiseptische Gestaltung moderner Räume durchaus zum Frösteln anregt. Aber wie ich im Studium gelernt habe (und wie man in diversen Einrichtungssendungen im TV sehen kann), sollte man mit dem willenlosen Pinselschwingen nur um der Farbe willen vorsichtig sein.
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Tags: Farben, Tipps, Wandgestaltung
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Einige von uns/Ihnen haben wahrscheinlich Pläne, in der nächsten Zeit warme Tage in Spanien zu verbringen. All denjenigen kann ich nur wärmstens empfehlen, Station in Valencia einzulegen. Außer Paella, Meer, Sonne und dem typischen “Spanish Way of Life” hat diese Stadt auch architektonisch viel Neues zu bieten. Unter anderem – um zusätzlich noch musikalische Kultur einfließen zu lassen – eine erstaunliche Musik- und Kleinkunstbühne. Das “El Musical” mag schräg sein, aber bestimmt nicht “schräg”.
Der valencianische Architekt Eduardo de Miguel Arbonés entwarf in direkter Nähe zum Puerto de Valencia im Viertel El Cabanyal ein lebendiges Zentrum. Der Besucher tritt durch eine 10 x 3 Meter große hölzerne Schiebetür aus einer heterogen gewachsenen in eine völlig unerwartet moderne Welt. Das Gebäude besticht durch Perspektivwechsel und die Materialvielfalt. Stimmungen und Zonen sind durch indirektes Licht verstärkt. Dominiert wird das Gebäude im Eingangsbereich von der ganz in Holz verkleideten nachvollziehbaren Schräge des Zuschauerraums, die bis auf den Boden zu gleiten scheint. Für alle, die einen Abstecher wagen.
www.teatre-elmusical.com
Tags: Events, Reisetipps, Termine, Unterwegs
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Ein Garten, ein geeigneter Baum und Andreas Wenning aus Bremen: In Kooperation mit Grünplanern und Baumfachleuten realisiert der Architekt Räume im Hoheitsgebiet unserer gefiederten Freunde. Statt dem Ergebnis von Papas Hammer, Nagel und Brettern überraschen Räume mit viel Komfort: Elektrizität, gedämmte Wände, Heizung, Miniküchen, Multimediaeinbauten. Die Wohlfühlräume im Blätterwerk der Baumkronen wecken Erinnerungen an Kindheitstage, Geheimnisse und Abenteuer – sind Rückzugsort in die Natur aus unseren künstlich klimatisierten Büroräumen.
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Tags: Architektur, Bauen, Baumhaus, Natur, Wohnen
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