SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Lieblingsmöbel von Supergrau

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Heute wird es grau – “Supergrau”! Unter diesem Namen fertigt ein junges Label aus Solingen kernige Möbel mit Charakter und hat mich damit auf der diesjährigen Internationalen Möbelmesse doch glatt ein wenig aus dem Konzept gebracht.

Wie ich vor ein paar Tagen meinen Schreibtisch in der Redaktion aufgeräumt habe, ist mir überraschend eine CD in die Hände gefallen. “Supergrau” stand darauf und ich überlegte, woher mir der Name nur so bekannt vorkam. Und da fiel es mir wieder ein: Auf der diesjährigen Internationalen Möbelmesse in Köln haben meine Kollegin und ich uns auf dem Supergrau-Stand umgesehen, die Möbel vor Ort betrachtet und vor allem angefasst. Und das war klasse! Denn besonders der Esstisch “Experiment” hat mein Herz im Sauseschritt erobert. Der hat eine Tischplatte aus Eichen-Hirnholzscheiben und fühlt sich ganz wunderbar an. Irgendwie glatt und samtig zugleich.

“Komm, wir müssen leider weiter”, hat dann meine Kollegin gesagt. “Echt? Geh du doch schon vor. Ich bleibe hier stehen und streiche noch ein wenig über den Tisch. OK?”

Auch die anderen Stücke der aktuellen Supergrau-Kollektion “Lovepieces” bestehen aus ursprünglichen Materialien, vorzugsweise Holz. Kunststoff schließen die Jungs von Supergrau jedoch nicht dogmatisch aus. Stattdessen legen sie Wert auf einen stimmigen Mix hochwertiger Materialien. Und was könnte hochwertiger sein als echtes Gold? Damit sind nämlich die Stahlfüße des Sideboards “Starbuck” belegt. Der Rest besteht übrigens aus Kistensperrholz – was für eine Mischung!

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Hinter Supergrau stehen die drei kreativen Köpfe Björn Berger, Denis Cegielski und Tobias Welzel. Die drei haben 2010 das Label in Solingen gegründet und sich seitdem dem Entwerfen und Fertigen von Charaktermöbeln verschrieben. Dabei ist es ihnen wichtig, zeitlose Möbel, Leuchten und Accessoires zu schaffen, an denen man lange seine Freude hat. Wie sie das anstellen? Meiner Meinung nach mit ungezwungenen Material-Kombinationen, Design mit einem Schuss junger Wildheit, ein wenig Cradle-to-Cradle und dem Leitsatz “Emotionalität vor Funktionalität”.

“Du, ich glaub’ ich hab mich verliebt! Haben wir im Zug noch Platz für einen Esstisch?” “Nein, wenn du Glück hast, passt dein Koffer noch in den Wagon. Und jetzt mach hinne!”

Außerdem lässt Supergrau im In- und nahen Umland fertigen und umgeht damit bewusst lange Transportwege. Um den Weg ins Netz kommt zurzeit jedoch keiner herum. Denn wer sich für die Möbel von Supergrau interessiert, kann im hauseigenen Online-Shop ordern und die “Lovepieces” zu den eigenen Lieblingsstücken machen. Voraussichtlich wird es ab Mai auch einen eigenen Supergrau-Showroom in Berlin geben, wo man die Kollektion vor Ort ansehen und austesten kann. Bei solch hochpreisigen Möbeln keine schlechte Sache. Darüber hinaus sollen die guten Stücke im Laufe des Jahres auch bei anderen Händlern in den Läden stehen. Ich drücke den Jungs von Supergrau auf jeden Fall die Daumen.

“Ach, müssen wir wirklich?” “Ja, müssen wir.” “Na gut”, hab ich dann gesagt und beim Vorbeigehen noch schnell die Haltebänder vom Magazin-Board “Expose” schnalzen lassen. Zack!

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Kommentare (5)

  1. Kann dem Bericht nur zustimmen

  2. Holztische strahlen eine super
    Gemütlichkeite aus. Würde ich immer bevorzugen!

  3. Das Magazin-Board ist echt super, könnte ich mir gut bei mir vorstellen.

  4. Die Kombination verschiedener Grautöne bei dem gezeigten Sideboard ist fantastisch!

  5. Na das sind doch Mal echte Insider Tipps für den Möbel Kauf! Toller Blog.

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