
„Villa Julia“ nennt Mariscal sein Papp-Spielhaus bei Magis.
Glück hat in der kleinsten Hütte Platz, und wer wüsste das nicht besser als die Kinder, die sich aus den einfachsten Materialien eine Höhle bauen, einen Rückzugsort, eine kleine Welt von zwei Kubikmetern. Eltern, die das kindliche Bauen und Einrichten fördern wollen, greifen dann nicht selten zu Spielhäusern der plastiklastigen Spielzeugindustrie – die meist wie aus dem Märchen gefallen aussehen. Eine ganz andere, verblüffende wie charmante Form hat nun der geniale Illustrator Javier Mariscal gefunden (von ihm stammte das Maskottchen der Olympiade von Barcelona `92): eine Hütte aus bedruckten Kartonwänden zum Zusammenstecken. Das Fenster wird ausgeschnitten oder auch nicht, sogar ein stilisiertes Bäumchen ziert die Box von 1,20 x 1,65 m Grundfläche, die als Spielhaus für drinnen endlich mal nicht wie ein knallbuntes 3D-Zitat aus einem Billigcomic aussieht. Von Magis, „Metoo“-Kollektion.
www.magisdesign.com
Tags: Geschenkideen, Kinderzimmer, Shoppingtipps
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“Was macht eigentlich Ado?”, fragte mich eine Freundin letztens beim Spazierengehen. Die Generaton 40 plus erinnert sich bestimmt. Die freundliche Marianne Koch legte uns Mitte der 1970er Jahre eine Gardine ans Herz, deren Markenzeichen ein eingewebter goldener Faden war. Eine geniale TV-Werbung, die eine ganze Generation prägte, ein Stückchen Stoff zum Inbegriff des gehobenen Wohnens machte und Ado eine Markenbekanntheit von 90 Prozent bescherte. Das ist lange her. Wo sind die Gardinen mit der Goldkante geblieben?
Ich weiß es, schließlich habe ich gerade die Messe “Heimtextil” in Franfurt besucht. Ado stellte dort seine neuesten Dekorationsstoffe aus und zwar auf einem riesigen Stand. “Und”, fragte meine Freundin neugierig, “wie sehen die heute aus?” “Marianne Kochs Gardine gibt es immer noch”, lautete meine Antwort. Ich habe sie gesehen. Doch wer will die heute schon ans Fenster hängen. Mein Interesse weckten auf dem Ado-Stand eher witzige Fadenvorhänge, Stoffe mit glitzernden Swarovski-Steinen und Entwürfe vom Papst der Aerodynamik, Luigi Colani; die gibt es bei Ado nämlich auch. Ado hatte ich übrigens die letzten zehn Jahre immer im Blick. Schließlich hängen bei meinen Eltern Vorhänge der Marke mit der Goldkante am Fenster. Champagnerfarben und schon ab Werk mit einem praktischen Bleiband versehen, sperren sie Sonne und Blicke am Fenster bei Bedarf aus, und sie sind alles andere als von gestern.
www.ado-goldkante.de
Tags: Accessoires, Fensterdekoration, Stoffe
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Wer sich am Kiosk die Februarausgabe von SCHÖNER WOHNEN kauft, bekommt ein ganz besonderes Büchlein kostenlos mit dazu: „Das Buch der Klassiker“, die 400 besten Möbel und Accessoires, ausgewählt von SCHÖNER WOHNEN und einer prominenten Jury, darunter Stararchitekt Hadi Teherani und Designer Peter Schmidt. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Zeitschrift in 2010.
Auf der imm cologne in Köln haben die Besucher jetzt die Gelegenheit, sich eine Auswahl dieser Klassiker live anzuschauen – auf dem Stand von SCHÖNER WOHNEN in Halle 3.2. Schon der Stand als solcher ist einen Besuch wert. Er wurde gestaltet von Interiordesigner Burkhard Hess, der sich sonst um die Wohnwelten im Magazin kümmert. Highlight ist eine Piazza mit echten Birken, in denen ein Blätterwald aus SCHÖNER WOHNEN-Titelfotos sich im Messehallenwind wiegt.
Hier lud SCHÖNER WOHNEN am Mittwochabend zur Messeparty. Mitarbeiter, Kunden und Partner plauderten bei Kaltgetränken und Fingerfood über Möbelneuheiten, Design und – natürlich – über 50 Jahre SCHÖNER WOHNEN. Was uns im Jubiläumsjahr neben den Neuen Klassikern noch alles Schönes im Heft erwartet, verriet uns Chefredakteur Stephan Schäfer übrigens im Videointerview, das wir demnächst hier auf schoener-wohnen.de zeigen.
Gesprächsthema Nummer eins waren die SCHÖNER WOHNEN-Titelfotos der letzten 50 Jahre. Was sagen Sie zu der süffisant dreinblickenden Dame hinter der Flaschenfront aus Vodka, Bacardi und Gin aus dem Jahr 1966, Titel „Schöner leben – Partys im Sommer“ (letztes Foto in der Galerie). Das waren noch (Party-)Zeiten. Herrlich. So herrlich, dass wir kurzerhand beschlossen, uns alle Titel der 50er, 60er und 70er Jahre zu besorgen und demnächst auf schoener-wohnen.de zu zeigen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbei zu schauen.
Tags: imm cologne 2010, Unterwegs, Wohnen
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Verlagsleiter Dr. Frank Stahmer über 50 Jahre SCHÖNER WOHNEN, die Neuen Klassiker und den Blätterwald des SCHÖNER WOHNEN-Messestandes.
Quelle: 
Tags: imm cologne 2010, Möbel, Unterwegs
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Schon einmal eine Leuchte aus Rasen gesehen? Nicht? Dann sollten Sie beim diesjährigen Besuch der imm cologne das Messegelände für ein paar Stunden links liegen lassen und zum Rheintriadem, der alten Bahndirektion direkt am Rhein, fahren. Fern des Messetrubels zeigen hier 60 junge Möbel- und Interieurdesigner auf 4.000 Quadratmetern ihre zumeist ungewöhnlichen Ideen für Möbel und Accessoires. Ökologische Gesichtspunkte und ein freies Spiel mit Materialien und Formen garantieren eine spannende Entdeckungstour durch die kleinen Showrooms.
Die Stimmung ist dabei eher mit einer Party an einer Kunsthochschule als mit der Monotonie eines Messetages zu vergleichen. Ein DJ legt Elektronisches auf, überall wird sofort geduzt und die Kreativen stellen mit strahlenden Augen ihre Kreationen vor.
Anja Eder von Limpalux erklärt, gerne ausführlich, ihre mit dem Red Dot Award prämierte Pedellleuchte „Moonjelly“, die eine Leuchtskulptur aus Papierlamellen ist. Wie schön und angenehm wohnlich Betonmöbel sind, beweist drei Räume weiter Max Kistner von XXD. Die Stahlrohrmöbel mit Faserbetonplatten haben mit ihrer klaren Linienführung fast schon das Zeug zum neuen Klassiker.
Eine ganz andere Ästhetik bedient Grassland: Hier werden – wie oben erwähnt – Rasensoden zu Leuchten und dreidimensionalen Raumobjekten verarbeitet. Weiter geht es vorbei an modernen Vliestapeten mit fantastisch opulenten Computergrafiken oder Schaukelliegen, die an übergroße Dinosauriereier erinnern. Statt Mainstream ist hier die Individualität der Möbel gefragt. Wie gesagt, ein Besuch lohnt sich!
www.designersfair.de
Tags: Design, imm cologne 2010, Neues, Unterwegs
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Bin ich froh, dass wir heute nicht mehr 1985 haben. Damals war ein großes Musikrack mit etlichen HiFi-Bausteinen und raumgroßen Boxentürmen das Nonplusultra für gepflegten Musikgenuss im Wohnzimmer. Die Geräte standen im Vordergrund, der Musikgenuss war dazu da, um den Besuchern zu zeigen, welche raffinierten Technikspielereien man besitzt.
Heute sind die Zeiten glücklicherweise vorbei. Technik ordnet sich jetzt dem Wohnkomfort unter und versteckt sich geschickt, wie man auf der imm cologne derzeit sehen kann. In den Farben Weiß, Grau, Grün oder Schwarz wirken die beiden Flachlautsprecher mit integrierter Minianlage des französischen Herstellers Parrot eher wie Skulpturen als herkömmliche Boxen fürs Wohnzimmer. In der sich nach oben verjüngenden Basis befindet sich ein ordentlicher Basstöner, oben sitzen flache Membranen, die die Höhen und Mitten erzeugen – und sie 360 Grad um die Lautsprecher herum abstrahlen.
Kabel: Fehlanzeige. Alles wird über Bluetooth oder WLAN vom Rechner oder Mediacenter übertragen. Und für iPod oder iPhone gibt es eine Dockingstation auf der Oberseite. Entworfen hat diese wohnliche Musikanlage kein geringerer als Design-Großmeister Philippe Starck.
Noch einen Schritt weiter hat sich der Musikmöbelhersteller Finite Elemente vorgewagt. Bei dem Soundboard „Hohrizontal 51“ ist alles für den Musikgenuss in ein nur 5,1 Zentimeter hohes Regalboard integriert. Zwei Lautsprecher mit je 25 Watt Ausgangsleistung sitzen dezent an der Vorderseite, wo sich auch ein Infrarot-Auge für die Fernbedienung befindet. Auf der Oberseite gibt’s auch hier wieder eine Dockingstation für iPod & Co. Weitere Anschlussmöglichkeiten befinden sich im Korpus.
Trotz Messelärm überzeugten diese tönenden Regalböden mit ausgewogenem Klang. Zwischen herkömmliche Regalböden angebracht, lässt sich alles musikalische Equipment in einer Bibliothekswand verstecken oder dient in sechs Lackvarianten oder mit Walnuss-Furnier als schöne Stellfläche für Accessoires und Bilderrahmen. Schön, dass wir 2010 haben!
Tags: Design, imm cologne 2010, Neues, Technik, Trends
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Am zweiten Tag der Möbelmesse zog es uns auf den Stand von Cor, dem Hersteller der Sofalandschaft „Lava“, die bereits mit dem Prädikat „Neuer Klassiker“ von SCHÖNER WOHNEN ausgezeichnet wurde.
Angesichts namhafter Designer, die in schöner Regelmäßigkeit für Cor produzieren, hatten wir mit vielem gerechnet – aber nicht mit einer bodennahen, an Orientfilme erinnernden Kissenlandschaft, die obendrein noch mit einem curryfarbenen Stoff und eingewebten Ornamenten bezogen war (das Foto oben zeigt die Leder-Variante). Orient? Curryfarben? Bestickte Kissen? Das hört sich im ersten Moment nicht nach hippem Design an. Ist es dann aber eindeutig doch: Das Stuttgarter Designbüro Jehs & Laub hat streng geometrische Formen mit orientalischen Ornamenten verknüpft. Herausgekommen ist „Jalis“ (arabisch „dschalis“), das neue Polstermöbelprogramm von Cor.
Spezielle Polsterungen sorgen dafür, dass man nicht in den Kissen versinkt, sondern sich entspannt setzen oder legen kann. „Jalis“ kommt mit Stoff oder Leder bezogen auf den Markt. Unser Favorit war der Bezugsstoff „Patio“ mit eingewebten Ornamenten, entwickelt von der Textilmanufaktur Rohi. Je nach Lichteinfall sehen die Muster aus wie feine Stickereien.
Wie schön, dass Cor an uns gedacht hat und die Pressemappe in einer kleinen Henkeltasche aus genau diesem Stoff verstaute. Dazu gab’s einen hübsch gestalteten Katalog mit einer niedlichen Bildergeschichte über Sofa-Ritzen von SCHÖNER WOHNEN-Kolumnistin Anne Zuber: „Unglaublich, was sich zwischen Sofakissen so alles befindet! Eine Ritzen-Recherche.“ Was Anne so alles gefunden hat, sehen Sie auf dem Foto unten rechts (zum Vergrößern aufs Foto klicken).
Übrigens: Orientalische Kerzenleuchter und Aladinlampen sahen wir später auch am Schönbuch-Stand. Sollte das ein neuer Trend werden…? Wir halten die Augen offen und Sie auf dem Laufenden!
Tags: Design, imm cologne 2010, Möbel, Neues, Unterwegs
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Wer Elvis mag und das Design von alten Röhrenradios liebt, dem dürfte die neue TV-Möbelkollektion von VM Möbel-Design gefallen. Als kurioses Fundstück der imm cologne 2010 präsentieren die Möbelbauer in Halle 11.1. einen Fernsehschrank in ungewöhnlicher Retro-Optik.
Wie ein übergroßes Röhrenradio sieht er aus und bietet auf seiner Front genug Platz für heutige Flachbildschirme im XL-Format. Integriert sind außerdem eine Schublade für DVDs, kleine Schubfächer für Fernbedienungen und viel Stauraum für Peripheriegeräte wie Decoder oder Blu-ray-Player. Doch nicht genug: Seitlich besitzt das TV-Möbel noch einen speziellen Kühlschrank für zwölf Weinflaschen. Der Fernsehschrank ist ab 9.000 Euro auf Anfrage zu haben.
Tags: Design, imm cologne 2010, Kurioses, Unterwegs
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