Seit geraumer Zeit träumt mein Kollege und Tischnachbar von einem eigenen Vierbeiner. Klein soll er sein, brav und mit treuem Hundeblick. Und bei soviel heimlicher Liebe und Leidenschaft bin ich inzwischen selbst schon auf den Hund gekommen. “Benny Brush” ist der ideale Vierbeiner fürs Büro: Er hat ein handliches Format, sieht gut aus und muss niemals Gassi gehen. Dafür ist er mit einem rotierenden Bürstenbauch ausgestattet, der Herrchens oder Frauchens Schuhwerk pünktlich vor dem nächsten Meeting noch schnell auf Hochglanz bringt. Und was tut ein braver Hund? Richtig, er wedelt dabei mit dem Schwanz!
Entworfen wurde “Benny Brush” von Stardesigner Stefano Giovannoni für Elmar Flötotto. Der treu blickende Terrier ist – je nach Büro-Einrichtung – wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich.
www.elmarfloetotto.de
Tags: Accessoires, Design, Kurioses
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Zum Londoner Stadtbild gehören improvisierte Zeitungsstände mit handgemalten Plakaten. Die oft wackligen Boxen, Buden oder Aufsteller werden täglich an U-Bahn-Eingängen, Straßenecken und vor Kaufhäusern aufgeschlagen. Ihr Angebot ist dürftig, meist auf Tageszeitungen beschränkt. Londons Stadtverwaltung sind diese fliegenden Händler seit langem ein Dorn im Auge und so wurde das Architekturbüro Heatherwick mit dem Entwurf einer dauerhaften und aufgeräumten Lösung beauftragt. Herausgekommen ist ein cleverer, ansehnlicher Kiosk mit einer sich nach unten verjüngenden Messingoberfläche, die dem 2,5 m hohen Häuschen eine äußerst edle Ausstrahlung gibt. Die 35.000 Euro teuren Kioske können eine Längsseite komplett öffnen und bieten dem erhöht stehenden Verkäufer sowohl Übersicht wie Schutz vor der Witterung. Die Türen verschwinden dank eines ausgeklügelten
Mechanismus ganz im Baukörper. Die Rückseite ist flach, sodass dieser Verkaufsstand auch vor Fassaden oder Mauern aufgestellt werden kann. Von den schmucken, ans Art déco erinnernden Häuschen erhofft sich die Stadtverwaltung auch mehr Respekt von Sprayern und Vandalen, denn die – das belegen Studien – verschonen oft schön Gestaltetes.
www.heatherwick.com
Tags: Architektur, Design, Unterwegs
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Sieht das Bild nicht aus wie ein früher Jackson Pollock? Ist aber von mir. Normalerweise wachen Künstler-Erben wie die Hyänen darüber, dass der grosse Name zwar noch angebetet werden darf, aber nur, um den Genie-Faktor zu verklären.
Die Nachlassverwalter des amerikanischen Pop-Malers Jackson Pollock aber erlauben Ironie und Selbstironie und bieten auf ihrer offiziellen Website ein Mini-Malprogramm, durch das jeder, allein durch Mausbewegungen, malen kann wie der 1956 gestorbene Action-Painting-Mann. Für mich eine der faszinierendsten Websites, denn man bekommt spielerisch eine Ahnung, was man vom Internet noch alles erwarten darf. Durchaus auch Ästhetik und Spaß. Vor allem, wenn Sie Kinder haben: Unbedingt ausprobieren! Öfter mit der Maus klicken, dann wird’s bunter.
www.jacksonpollock.org
Tags: Kunst, Kurioses, Webtipp
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