SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Archiv für August 2009 (8)

Lichtwelten/1

Hängeleuchte mit LED von PhilipsGlühlampenstopp und kein Ende der Diskussion. Seit das EU-Verbot für die klassischen Glühfadenlampen mit dem 1. September akut wird (erstmal für die starken, später für die schwächeren …), stapeln sich die Beiträge: Als hätten wir Wahlkampf unter den Leuchtmitteln, schlagen sich Für und Wider ums Publikum. Dabei zieht die Karawane weiter: Philips prophezeit, Energiesparlampen seien nur ein Zwischenschritt, die Zukunft gehöre LED, wobei wir langfristig überhaupt keine Lichtspender mehr kaufen …

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Von der Bosheit des Ungeschmacks

www.museumderdinge.deWas die Sonne fürs Planetensystem, ist guter Geschmack für SCHÖNER WOHNEN: leuchtendes Zentrum von allem. Zuweilen juckt es einen, aus der Umlaufbahn auszubrechen, um mit voyeuristischen Wonnen in der Anderwelt des schlechten Geschmacks zu wildern.
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Ikea – wie alles begann

"Kontiki", IkeaGenau 20 Jahre lang habe ich den Campus der Universität Hamburg nicht mehr betreten. Ein Wiedersehen gab es letzten Donnerstag, da lud Ikea die Presse ein und zwar in das Audimax. Es wurde gefeiert. Der Katalog 2010 ist gedruckt und zwar 29,6 Millionen Mal. Demnächst liegt er in fast jedem deutschen Haushalt im Briefkasten. Aber es gab noch einen Grund, um mit Früchte-Bowle anzustoßen. „Billy“ feiert Geburtstag. Das legendäre Regal wird 30 Jahre alt. Fast genauso lange kenne ich Ikea. Als unmögliches Möbelhaus aus Schweden eroberte es von 1974 an die vier Wände der Deutschen. Als ich mir vier Jahre später mein Jugendzimmer komplett neu einrichten durfte, war für mich klar: Das geht nur mit den Kiefernmöbeln aus Schweden. Unter anderem fiel meine Wahl auf „Kontiki“, einen klobigen Relaxer, der erschwingliche 178 DM kostete. Ich fand ihn lässig. Meine Freundinnen übrigens auch. Niemand hatte damals ein so cooles Zimmer wie ich. Danke Ikea.

www.ikea.de

Foto: PrivatP.S.: Ich weiß, es existiert, das Bild von mir als 14-Jährige und „Kontiki“. Gefunden habe ich es leider nicht. Aber der Sessel schmückte noch meine erste Studentenbude. Irgendwann kam das gute Stück mir dann aber abhanden.

Wieder daheim

"home sweet home": flickr.com/hisgett/

"home sweet home": flickr.com/hisgett/

Nach jeder etwas längeren Reise fällt mir auf, wie unglaublich schön ich das eigene Zuhause empfinde. Kaum habe ich die schweren Koffer schnell im Flur abgestellt, schaue ich schon in alle Räume hinein, ob noch alles am rechten Platz steht. Und freue mich natürlich, dass es so ist.

Hier der große Esstisch, an dem wir schon manch schönen Abend verbracht haben, dort das Sofa für die gemütliche Lesestunde am Sonntag. Eine geliebte Pflanze, die in der Zwischenzeit zu blühen begonnen hat oder das Bett mit seinem herrlich weichen Bettzeug. Vom Gefühl ist es fast so, als träfe man einen alten Freund wieder, den man schon seit der Schulzeit kennt und mit dem man einiges erlebt hat.

Es liegt wohl daran, dass das eigene Haus, die Wohnung oder ein Zimmer einfach die eigene Persönlichkeit widerspiegelt. Da kann auf Zeit auch kein noch so tolles Luxushotel, Ferienhaus oder Überseeresort mithalten. Egal, wie schön es auch ist.

Klar, die weite See, eine fantastische Landschaft oder auch hohe Berge beeindrucken und lassen uns für ein paar Wochen entspannen. Aber zu Hause umgeben wir uns mit genau dem, was uns gefällt. Seien es schöne Farben, Lieblingsmaterialien und manches Möbelstück, dem wir wochenlang entgegen gefiebert haben, bis wir es hatten.

Nicht zu vergessen die ganzen Erinnerungen, die hier versammelt sind: Fotos, persönliche Fundstücke oder einfach nur die Handabdrücke meines Sohnes auf dem Spiegel im Flur, als er noch kurz vor der Abreise die Sonnencreme auf der Glasfläche ausprobierte. Wenn ich so etwas entdecke, weiß ich: Wir sind wieder daheim. Schön.

Keinen Platz verschleudern mit Salatschleudern

www.emsa.dMeine Küche ist so groß wie ein Nähkästchen. Und wie in einem gut sortierten Nähkästchen hat auch in meiner Küche jedes Teil einen bestimmten Platz, so dass ich alle wichtigen Küchenutensilien unterbringen kann. Für eine wuchtige Salatschleuder war in meinen Schränken natürlich nie Platz. Doch jetzt habe ich etwas Neues entdeckt: Die erste Salatschleuder zum Zusammenfalten von Emsa. Sie spart bis zu 50 % Platz, hat einen praktischen Griff und einen Stopp-Knopf. Außerdem kann man sie auch als Salatschale verwenden. Dafür finde ich selbst in meiner kleinen Küche garantiert noch ein Plätzchen.

Ab September unter
www.emsa.de

Der schönste Museumsshop Deutschlands …

Vitra-Museumsshop… liegt in Weil am Rhein. Dort befindet sich das Vitra Design Museum. Im Shop nebenan bekommt man die neuesten Wohnaccessoires, die eben noch auf den Messen in Mailand, Stockholm oder Paris zu sehen waren. Kleine skandinavische Label wie Muuto sind genauso vertreten wie etablierte Designlabel mit den bekannten Klassikern (die man sonst immer sucht, aber nicht findet). Bücher, Leuchten, Wanduhren, Notizbücher, Spielzeug, Plakate – die Auswahl ist geschmachssicher und witzig. Ich oute mich hiermit als Fan des Ladens. Eine Kleinigkeit kaufe ich dort immer. Ich kann einfach nicht anders.

Wer nicht in Weil vorbeikommt, kauft online ein: www.design-museum.com

Gartenbuch für Kinder zu gewinnen!

Alnatura Gartenbuch "Überall wächst was"„Überall wächst was“ – so lautet der Titel eines neuen Gartenbuches für Kinder. Herausgegeben wird das Buch in stabiler Ringbindung von Alnatura, dem Hersteller und Händler von Bio-Produkten. Im August und September 2009 werden 5.000 Exemplare verlost. Teilnahmekarten gibt es in den Alnatura-Biomärkten sowie in den Kundenmagazinen der Handelspartner dm, tegut und Budni. Ab November kann man das Buch exklusiv bei Alnatura und über den Webshop der Naturschutzjugend Naju für 25 Euro kaufen.

Auf über 60 Seiten lernt der Nachwuchs, wie er im Garten oder im Balkonkasten eigenes Gemüse heranzieht. Dabei legt das Buch großen Wert darauf, die Zusammenhänge des Lebens im kleinen Gartenkosmos zu erklären. So lernen die Kinder (und ihre Eltern!), wie ein Beet eigentlich funktioniert.

Der Autor Ralf Lilienthal hat mit Kindern am Institut für Waldorfpädagogik in Witten einen kleinen Versuchsgarten angelegt und die einzelnen Phasen der Gartenarbeit begleitet. So entstand eine spannende Reise durchs Gartenjahr, das mit vielen Zeichnungen, Fotos und leicht verständlichen Texten zum Ackern auf der eigenen Scholle animieren wird.

www.alnatura.de

www.naju.de

Fritz-Kola: Go, Baby, go!

Fritz KolaMein Highlight dieser Woche heißt „Fritz-Kola“. Mein Kreislauf war im Keller, Kopfschmerzen benebelten mein Hirn, eine Latte Macciato brachte nicht den entscheidenden Durchbruch. Da sah ich sie: eine gekühlte Flasche „Fritz-Kola“ bei Budnikowsky. 25 mg Koffein pro 100 ml. Wow. Getrunken, keine 20 Minuten gewartet und schon war ich wie neu geboren. Könnte man auch als Medizin verkaufen!

www.fritz-kola.de