
"home sweet home": flickr.com/hisgett/
Nach jeder etwas längeren Reise fällt mir auf, wie unglaublich schön ich das eigene Zuhause empfinde. Kaum habe ich die schweren Koffer schnell im Flur abgestellt, schaue ich schon in alle Räume hinein, ob noch alles am rechten Platz steht. Und freue mich natürlich, dass es so ist.
Hier der große Esstisch, an dem wir schon manch schönen Abend verbracht haben, dort das Sofa für die gemütliche Lesestunde am Sonntag. Eine geliebte Pflanze, die in der Zwischenzeit zu blühen begonnen hat oder das Bett mit seinem herrlich weichen Bettzeug. Vom Gefühl ist es fast so, als träfe man einen alten Freund wieder, den man schon seit der Schulzeit kennt und mit dem man einiges erlebt hat.
Es liegt wohl daran, dass das eigene Haus, die Wohnung oder ein Zimmer einfach die eigene Persönlichkeit widerspiegelt. Da kann auf Zeit auch kein noch so tolles Luxushotel, Ferienhaus oder Überseeresort mithalten. Egal, wie schön es auch ist.
Klar, die weite See, eine fantastische Landschaft oder auch hohe Berge beeindrucken und lassen uns für ein paar Wochen entspannen. Aber zu Hause umgeben wir uns mit genau dem, was uns gefällt. Seien es schöne Farben, Lieblingsmaterialien und manches Möbelstück, dem wir wochenlang entgegen gefiebert haben, bis wir es hatten.
Nicht zu vergessen die ganzen Erinnerungen, die hier versammelt sind: Fotos, persönliche Fundstücke oder einfach nur die Handabdrücke meines Sohnes auf dem Spiegel im Flur, als er noch kurz vor der Abreise die Sonnencreme auf der Glasfläche ausprobierte. Wenn ich so etwas entdecke, weiß ich: Wir sind wieder daheim. Schön.
Tags: Einrichten, Interior, Wohnen
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