SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Archiv für Juli 2009 (7)

Die Heimatadresse des Landhausstils

„Carl Larsson-Gården“ Skandinavischer Landhausstil: hell und klar, menschenfreundlich, lebenspraktisch, uneitel, zierlich, von positiver Stimmung. Kein Wunder, dass sich diese traditionelle Ausprägung nordeuropäischer Wohnkultur unvergänglicher Beliebtheit erfreut – auch bei uns und auch in der Stadt.
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Wohnwelten/3

Stuhlbeine bekamen “diese Filzdinger” um des lieben Friedens willlen.

Life is change, heißt es gelegentlich, aber wahrer wäre wohl aus Sicht mancher Betroffener: Life is noise. Jedenfalls, wenn’s um die Nachbarn geht. Aber was, wenn man nun selbst zum Ziel der Kritik von nebenan wird, wo man sich doch stets als Leisetreter empfunden hat? Und plötzlich stört sich da jemand an unseren Lebensgeräuschen – das Selbstbild gerät ins Wanken…

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Und was ist mit Tee?

www.the-berkeley.co.ukAuch wenn wir im Moment Cocktail-Wetter haben: Tee geht immer. Vor allem, wenn er so stilvoll serviert wird wie im Berkeley. Als ich eine Freundin in London besucht habe, hatte sie als kleines Highlight einen Tisch im Caramel Room des Fünf-Sterne-Hotels reserviert. Ganz nebenbei bekamen wir noch die aktuelle Frühjahr-Sommer-Kollektion 2009 der großen Modemarken dieser Welt präsentiert. Denn hier gibt es zum Tee Kekse und Nachtischvariationen mit den Namen „Hervé Léger vivid orange bikini vanilla biscuit with signature criss-cross banding“ oder „Michael Kors red and blue striped Regatta dress cake of rich Valrhona chocolate“. Außerdem konnten wir aus über zehn Teesorten wählen. Die „Prêt-à-portea“-time ist zwar nicht ganz billig, doch dafür gibt es so viele Desserts und Sandwiches wie man essen kann. Mit etwas Glück kann man das ein oder andere Teil aus der Sommerkollektion auch noch an einem Star bewundern. Madonnas Lieblingsbar ist gleich nebenan …
The Berkeley, Wilton Place Knightsbridge, London SWI X 7RL, Tel.: 0044/ (0) 20 7235 6000,

info@the-berkeley.co.uk
www.the-berkeley.co.uk

Es bubbelt so bunt …

BubbleBuntKuscheltiere, Lätzchen, Mützen – Kinderkram, wie man ihn zu kennen glaubt. Natürlich muss die Kölner Designerin Esther Nüttgens textile Accessoires für Menschen in den ersten Lebensjahren nicht prinzipiell neu erfinden. Aber sie gibt ihnen eine höchst persönliche Gestalt. Die Formen und Figuren, die strapazierfähigen Stoffe, die Muster und Farben gehen originelle Verbindungen ein, weshalb sich „BubbleBunt“-Produkte wohltuend von serieller Ware absetzen. Wegen ihrer hochwertigen Fertigung – alles Handarbeit! – sind die Produkte nicht billig, aber ihren Preis wert.

Zu den Spezialitäten des Hauses zählen nach Kundenwunsch gestaltete (Foto-)Alben, die sich als individuelle Geschenke zum Beispiel zur Taufe oder – auch für Zeitgenossen reiferen Alters – zu Jubelfesten eignen.

BubbleBunt
Esther Nüttgens
Neusser Straße 281
50733 Köln
Tel. (02 21) 7 12 99 20
mail@bubblebunt.de
www.bubblebunt.de

Gartenhäuser

Gartenhaus buntNicht weit von meinem Zuhause ist ein Neubaugebiet entstanden. Je nach Geschmack und Geldbeutel der Eigentümer gibt es Friesenhäuser mit dazugehörigem Steinwall, weiß verputzte Satteldachhäuser mit Kirschlorbeerhecke und verspielte Häuser mit Erkern, Krüppelwalmdächern und Buchsbaumhecken.

Insgesamt also Häuser und Grundstücke so verschieden wie die Menschen, die darin leben. Nur bei den Gartenhäuschen scheinen sich alle einig zu sein. Rustikale Blockhütten, so weit das Auge reicht. Haben hier wirklich alle den gleichen Geschmack?

Wahrscheinlich liegt die Gleichförmikeit eher am langweiligen Angebot der Baumärkte. Dabei gibt es gibt Alternativen, zum Beispiel von Casetta. Der italienische Hersteller bietet Pflanz-, Kinder- und Gartenhäuser an. Die Innenausstattung und die Farben kann man selbst zusammenstellen und die Häuschen so seinem eigenen Stil anpassen. Sämtlich Produkte können online bestellt werden.

www.casettacollection.it

Funktionelles Design – Mart Stams S 43

Thonet StuhlIch mag Stahlrohrstühle. Am liebsten den Freischwinger S 43, den Mart Stam 1931 entworfen hat. Er ist klassisch-schön, vollkommen ohne Schnickschnack, bequem geformt und federt dezent, wenn man sich setzt, was ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit vermittelt. Für mich ist er mit seinem Gestell aus einem einzigen gebogenen Stahlrohr immer noch ein technisches Wunderwerk. Obwohl es ihn neuerdings auch in vielen Farben gibt, ist er mir in Schwarz am liebsten. Produziert wird er von der Firma Thonet im hessischen Frankenberg, bei der auch das künstlerische Urheberrecht für die Mart-Stam-Stühle liegt.

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Handpresso – die Espressomaschine für unterwegs

HandpressoNeulich auf dem Spielplatz war es mal wieder so weit ­: Die Sonne schien,
meine Tochter spielte im Sand, und zum perfekten Glück fehlte mir eigentlich nur noch eines: ein frischer, duftender Espresso.

Zugegeben, das sind in der Tat banale Sorgen. Doch manchmal sorgt so ein Tüpfelchen auf dem sagenumwobenen “i” für wahre Hochgefühle, um nicht zu sagen für pures Glück. Denn genau dieser nahezu unverschämte Luxus ist es, den es sich ab und an zu leisten lohnt und der sich mit Geld allein nicht aufrechnen lässt. Für meinen perfekten Moment habe ich inzwischen tatsächlich die perfekte Lösung gefunden: ein technisches Wunderwerk namens “Handpresso”.

Der Clou dieser genialen Erfindung liegt in der handlichen Größe, vergleichbar mit der eines Schweizer Taschenmessers ­ und Einfachheit des Produktes. Es überzeugt mit einer perfekten Balance zwischen Form und Funktion, hochwertigem Material sowie einer edlen, aber dennoch strapazierfähigen Oberfläche. Die integrierte Thermosflasche fasst genügend Wasser für fünf leckere Espressi und hält es für etwa drei Stunden heiß. Nach dem Einlegen eines handelsüblichen Kaffee-Pads wird einfach per integrierter Handpumpe und Anzeige der nötige Druck aufgebaut (auch für untrainierte Genießer ein Kinderspiel!). Et voilà ­ fertig ist ein perfekter Espresso.

Das schlichte und elegante Design wurde in der Zwischenzeit schon mehrfach ausgezeichnet und ist ­ dank Nominierung für den “Observeur du Design 08″ – momentan im Pariser Museum “Cité des Sciences” zu bewundern. Doch während die Franzosen noch hadern, sind die Dänen bereits restlos überzeugt: 2008 gewann “Handpresso” den begehrten Formland Designpreis.

www.handpresso.de