Ist Ihnen Musik lieb? Wie schön, mir auch. Und teuer? Aha, da wird’s schon eng! Um die Katze gleich aus dem (Geld-)Sack zu lassen: Mit ungefähr 1.000 Euro für das Vergnügen müssen Sie rechnen.
Was Sie dafür bekommen? Einen Kopfhörer der Sonderklasse: den Sennheiser HD 800. Das neue Spitzenmodell des wegen seiner elektroakustischen Delikatessen renommierten Unternehmens verfügt über besonders groß dimensionierte Schwingspulen und Membranen, die – zumal dank ihrer Geometrie und Position – ein authentisches, unverzerrtes Klangbild erzeugen und den unnatürlichen Eindruck vermeiden, das Orchester, die Big Band, der Sprecher sitze mitten im Kopf des Hörers. Ohrumschließende, zugleich offene Bauweise bewirkt angenehmen Tragekomfort und vermeidet Resonanzen nach Art des scheinbaren Meeresrauschens in einer Muschel. Mit seinen Qualitäten dürfte der Sennheiser HD 800 bis auf Weiteres den Referenzstandard definieren.
Das große Aber: Den einzig wahren, ultimativ optimalen Kopfhörer gibt es nicht – trotz noch so imponierender Kenndaten und Frequenzkurven; denn Hörgenuss hat mit Vorlieben und Neigungen zu tun. Zum Beispiel kommt es darauf an, ob jemand in erster Linie Pop oder Jazz oder Klassik oder Meditatives hört. Außerdem spielen Art und Güte jener Geräte eine Rolle, aus denen der Kopfhörer seinen „Saft“ bezieht.
Subjektiv vollauf befriedigend mag vielleicht ein Kopfhörer sein, der nur ein Zehntel des genannten Preises kostet. Probieren Sie – immer wieder hin und her wechselnd – mehrere Kopfhörer aus! Ein kundenfreundlicher Händler wird bereit sein, dazu Ihre Lieblings-CD abzuspielen. Achten Sie nicht allein auf Klangliches, sondern ebenso auf den sicheren Sitz und eventuell auf einen unangenehmen Wärmestau am Ohr.
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