Meine Freunde sagen mir ja, ich soll eine eigene Sendung im Teleshop starten, da ich jedem (ob er es hören möchte oder nicht) eine ganz bestimmtes Putzhilfe empfehle: den Schmutzradierer!
Spaß beiseite, diese Erfindung ist in meinen Augen schlichtweg genial! Jetzt wird man sich vielleicht fragen, ob ein Putzmittel im Redaktionsblog von SCHÖNER WOHNEN richtig aufgehoben ist. Da kann ich nur entschieden mit “JA!” antworten.
Abgesehen davon, dass man auf einfachste Weise Flecken (z.B. Sohlenspuren) an Boden und Möbeln entfernen kann, ist er durchaus dazu imstande, eine Wand sauber zu radieren – und einem das Streichen zu ersparen.
Man nehme als Beispiel meinen letzten Umzug: Wir sind in eine Wohnung gezogen, die ungestrichen vom Vormieter übergeben worden ist (der nicht lange in ihr gewohnt hat). Trotzdem waren an den weißen Wänden leichter Abrieb von Möbeln, kleine Schatten und Streifen zu sehen. Auf den ersten Blick nicht so schlimm, aber auf den zweiten um so mehr. Was nun? Alle Wände neu streichen, weil es einen sonst verrückt macht, immer diese kleinen Mängel ansehen zu müssen?
Da kam der große Auftritt für den Schmutzradierer! Also kleine Schüssel mit Wasser gefüllt, ein sauberes Küchentuch dazu (um die entstehende Feuchtigkeit aufzunehmen) und den Quietscheschwamm in die Hand. Vorsichtig habe ich an den Wänden radiert und war entzückt: Die Streifen ließen sich rückstandslos entfernen. Es blieben auch keine ausgewaschenen Stellen zurück, nachdem die Flächen wieder abgetrocknet waren. Natürlich reibt man etwas Farbe mit ab – weswegen ich dieses Vorgehen nicht für bunt gestrichene Wände empfehlen würde – aber am Ende war nicht zu sehen, wo ich mit dem Radierer gearbeitet habe. Das war super, denn so konnten wir einen Mittelweg bei der Renovierung bestreiten: Hälfte streichen und Hälfte radieren und alles sah aus wie frisch gestrichen!
Erhältlich in jedem gut sortierten Drogeriemarkt!
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