Da ich diesen Blog aufmerksam lese, möchte ich den Beitrag meines Kollegen zum Thema Farbe ein wenig ergänzen
(Beitrag: Zu viele weiße Wände):
Ich stimme voll und ganz zu, dass die ausschließlich weiße oder betongraue, antiseptische Gestaltung moderner Räume durchaus zum Frösteln anregt. Aber wie ich im Studium gelernt habe (und wie man in diversen Einrichtungssendungen im TV sehen kann), sollte man mit dem willenlosen Pinselschwingen nur um der Farbe willen vorsichtig sein.
Nehmen wir beispielsweise an, jemand hat die Lieblingsfarbe Gelb. Und er findet Gelb so toll, dass er sein ganzes Schlafzimmer in Gelb halten möchte. Dann könnte es unter Umständen sein, dass dieser Jemand ganz schnell merkt, dass das mit dem entspannten zur Ruhe kommen schwierig ist, dass er stattdessen unruhig und nervös wird.
Farbpsychologie ist hier das Zauberwort. Es ist seit Jahren Thema unter Farbberatern. Bestimmte Farben haben bestimmte Auswirkungen auf die menschliche Psyche: Gelb regt die Motorik an, Rot kann beengend wirken, Blau beruhigend und konzentrierend. Es kommt also immer auf die Raumnutzung und natürlich auf die Farbnuance und -menge sowie auf das Zusammenspiel an. Daher kann ich jedem empfehlen, sich über dieses Thema intensiv zu informieren und vielleicht sogar einen Experten zu Rate zu ziehen. Aber jetzt bloß keine Angst vor Farbe haben!
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