SCHÖNER WOHNEN – Redaktionsblog

Archiv für Februar 2009 (8)

Klassiker gesucht? Hier ist einer!

PliaRein statistisch gesehen müsste bei Ihnen ungefähr ein „Plia“ stehen. Oder zumindest ein halber. Oder ein drittel „Plia“. So genau kenne ich die Zahl der verkauften Produkte nicht. Aber es sind viele, sehr viele. Mit Fug und Recht kann man diesen Klappstuhl einen Klassiker nennen. Seit 1967 wird er verkauft und besessen, kaum ein moderner Wohnraum des letzten Jahrhunderts kam ohne ihn aus. So bis etwa Ende der achtziger Jahre. Dann wurde es ruhig um den „Plia“, zumindest in den Wohnzeitschriften fand er kaum noch ein Engagement. Seine Rolle übernahmen andere leichte Stühle, auch klappbare. Alternativen gab und gibt es in jedem Möbel- und Einrichtungshaus zuhauf. Darunter auch die eine oder andere, vornehm ausgedrückt, Verbeugung vor diesem noch heute verblüffenden Kunststück aus Stahlrohr, Aluminium und Kunststoff.

Lesen Sie mehr

Heizkosten sparen mit nachträglicher Innendämmung

iq-therm50er- und 60er-Jahre-Häuser sind energetisch meist einfach gebaut, sie müssten von außen dringend gedämmt werden, und zwar bevor auch die Fenster erneuert werden. In Mehrfamilienhäusern können Mieter nur so lange warten, bis der Eigentümer in ein Wärmedämmverbundsystem (WDV) investiert – oder selbst aktiv werden. Denn seit Februar gibt es das Innendämmsystem „iQ-Therm“, das den hohen Anforderungen der Energie-Einspar-Verordnung (EnEv) gerecht wird. Das 5 cm dünne Dämmmaterial aus PU-Schaumplatten mit mineralischer Füllung ist 100 Prozent atmungsaktiv und verhindert so das bisherige Problem der Innendämmung: die dauerhafte Durchfeuchtung der Außenmauer bzw. die Bildung von Kondenswasser hinter der Dämmung und die damit verbundene Verrottung und Sporenbildung.

Lesen Sie mehr

Stil-Alarm: Russisch Leder

Russisch LederEinmal im Jahr feiert SCHÖNER WOHNEN. Wo? Natürlich auf der Möbelmesse in Köln. Die glücklichsten Gäste unserer Party war diesmal ein Paar, das vor lauter Euphorie und Hochgefühl alle Umstehenden aus ihrer Messeroutine riss: ein überglücklicher Stilmöbler und eine strahlende blonde Wohn-Journalistin aus der Ukraine: junggebliebener Traditionschic trifft aufstrebenden Elitemarkt zur beiderseitigen Freude. Was das mit Design zu tun hat? Mehr, als man glaubt.

Lesen Sie mehr

Von wegen erste Sahne

SahnekännchenFinden es Designer eigentlich okay, wenn die ihren Kreationen innewohnende Verwendung zwar jedes Mal einen klar definierten Beginn, aber niemals ein vom Benutzer bestimmbares Ende hat?
Ich spreche von einer Errungenschaft verfeinerter Tischkultur: vom Sahnekännchen. Entlockt man ihm den zur Aufhellung eines Heißgetränks gewünschten Teil seines Inhalts, indem man es über der Tasse vorübergehend in Kipplage bringt, so ergießt sich in den Kaffee oder Tee zwar simultan der bezweckte Sahneschwall, dieser versiegt aber nach Rückführung des Kännchens in die Lotrechte keineswegs.

Lesen Sie mehr

Keramik

SCHÖNER WOHNEN 2009/03SCHÖNER WOHNEN-Termin: Ihnen gefallen die Keramiken, die wir in unserer Ausgabe 2009/03 auf den seiten 12 und 13 zeigen? Dann können sie jetzt die Ausstellung des Künstlers Joachim Lambrecht besuchen, die in Eutin im Ostholstein-Museum stattfindet.

Lesen Sie mehr

Typisch deutsch

Bless n°35 Automatica CarcoDer belgische Kunst- und Designkritiker Max Borka hat für das Museum Marta Herford die Ausstellung „Nullpunkt.Nieuwe German Gestaltung” kuratiert.

Herausgekommen ist keine Design-Show im herkömmlichen Sinn.

Manche der Exponate wirken auf den ersten Blick bestimmt provokativ. Zu verspielt, unverständlich, wenig praktisch – eben gar nicht „typisch deutsch”. Aber jung. Das soll Design sein? Aber genau diese Irritation macht den Reiz der Schau aus, finde ich. Über junge Positionen im Design nachzudenken, lohnt. Man sieht schnell, wie offen man auf seine alten Tage noch für ungewohnte Positionen ist. Und man kann eigene Sichtweisen reflektieren, den Sinn und Unsinn von Produkten besser einordnen.

Angucken:
14.2. – 19.4.2009
www.marta-herford.de

Edles Zeltlager

ZeltSchon in der Steinzeit schlug der Mensch Zelte auf. Und irgendwie muss die Verbundenheit mit dem mobilen Dach über dem Kopf in uns genetisch verankert sein: Ob als Kind beim Indianerspielen oder in späteren Jahren als Rucksacktourist in den entlegendsten Winkeln der Welt – das Zelt gehört dazu! Eine besonders edle Variante hat die Firma Gandia Blasco mit dem Modell „Tipi“ entworfen. Als Nachtquartier für Besucher eines Rockfestivals ist das Modell aus Aluminiumprofilen und Kunststoffgewebe wohl eher nicht geeignet. Dafür ist das Zelt mit seiner schönen schlichten Form aber auf jeden Fall ein Hingucker an jedem Platz unter freiem Himmel. Das gefällt sowohl dem Mammutjäger in uns als auch dem kultivierten Designfreund. Das „Tipi“ gibt es in einer großen Ausführung (Höhe 5,20 Meter, Grundfläche 4,40 x 4,40 Meter) und in einer kleinen Ausführung (Höhe 2,60 Meter, Grundfläche 2,20 x 2,20 Meter).

www.gandiablasco.com

GLÜCKWUNSCH

stapel-emiliaNeulich suchte ich händeringend ein Geburtsgeschenk. Natürlich sollte es schön, individuell und möglichst noch von bleibendem Wert sein. Da bekam ich den Tipp, mir im Internet mal die Seite von KIMOMOPI anzusehen. Schnell hatte ich die Lösung für mein Problem: Ein Fotoalbum wird es werden, in rosafarbenem Vichykaro, mit Herzchenbordüre und
gesticktem Namen in Pink – oder Giftgrün? 100 oder 60 Seiten? Nach meinen Vorstellungen kann es in vielen Varianten gefertigt werden – für die ersten Bilder, die kleine Locke, das allererste selbst gemalte Bild, also eben gefüllt mit Herzensdingen, die uns ein Leben lang begleiten. Ich freue mich jetzt schon aufs Verschenken!

www.kimomopi.de